Sonntag, 04. Juni 2017 11:12

Weltmeisterschaften 2017 Oberthal

geschrieben von  Carsten Schinke

Deutscher Schere-Keglerbund e.V.

Herren Mannschaft

Im ersten Block des Vorlaufs trennte sich bereits die Spreu vom Weizen.
Der amtierende deutsche Meister Christian Junk gewann mit 888 für Gastgeber Deutschland den Block vor Brasilien, für das Bernardo Immendorff mit einer schwachen letzten Bahn noch 847 an die Tafel brachte.
Belgien (Claudy Michel/751) und Argentinien (Jorge Caruso/749) bereits mit deutlichem Rückstand.

Im zweiten Block ein erstes Highlight.
Gilles Mores durchbrach die 900er Schallmauer und brachte Luxemburg mit 926 deutlich in Führung.
Pascal Petry erspielte für Frankreich 873 und den zwischenzeitlichen Platz 3. Die Niederlande (Matthijs Lipperts/842) noch mit Tuchfühlung, während für Belgien (Gary Debreux/796) der Weg ins Finale schon sehr weit wurde.

Im dritten Block festigte Daniel Schulz mit 863 die deutschen Ambitionen für das Finale, ebenso wie Nicolas Potier (FRA/841). Brasilien (Eduardo Krause/788) musste etwas abreißen lassen. Argentinien (Manuel Mittica/659) chancenlos.

Im vierten Block baute Luxemburg die Führung aus. Tom Hoffmann überzeugte mit 900.
Brasilien kam durch Marcelo Sakamoto (819) wieder etwas näher heran, während Dennis Greten (776) für die Niederlande an Boden verlor. Belgien (Christopher Authelet/777) weiterhin noch im hinteren Teil des Feldes.

Im fünften Block verkürzte Kai Knobel für Deutschland mit 899 den Rückstand auf Luxemburg, für das Christopher Zels auf 851 kam. Beide Teams sicher im Finale. Auch Frankreich steuerte durch Johan Hory (819) auf Kurs Finale, während Nestor Roscini (712) für Argentinien nicht wirklich Boden gutmachen konnte.

Im sechsten Block zündete Andre Laukmann den Turbo und brannte für Deutschland 944 ins Holz, was einen Endstand von 3594 bedeutet. Da Luxemburg mit einem Vorsprung von 27 Holz in den letzten Block geht, heißt die Marke für Kevin Everard 918.
Jesse Hansen schob die Niederlande mit 880 eng an die Franzosen auf Rang 3 heran. Nach drei Startern hier noch ein Rückstand von 30 Holz.
Brasilien musste durch Rogerio Arkie (849) etwas Federn lassen, so dass es mit der Finalteilnahme der besten vier Teams eng wird. Für die Selecao am Ende 3303 Holz.
Belgien (Tom Halmes/799) konnte die Position nicht mehr verbessern, am Ende mit 3123 Platz 6.

Der letzte Block bot noch einmal zwei Topzahlen.
Marco Baur sicherte mit 911 den Niederlanden Platz 3 und die sichere Finalteilnahme. Auch Kevin Everard überzeugte mit 902, was für Luxemburg den sicheren Platz 2 knapp hinter Deutschland bedeutete.
Frankreich (Michael Pinot/843) buchte mit Platz 4 das letzte Finalticket. Ricardo Till (693) konnte für Argentinien keine Verbesserung mehr bewirken.

Endstand Herren Mannschaft Vorlauf:

1. Deutschland 3594
2. Luxemburg 3579
3. Niederlande 3414
4. Frankreich 3376
5. Brasilien 3303
6. Belgien 3123
7. Argentinien 2813

Im ersten Finalblock erwischte Gilles Mores für LUX den besten Start. Nach 60 Wurf standen 475 auf der Anzeige. Jesse Hansen mit 449 für NED und Volker Baumeister (GER/439) bereits mit Rückstand. FRA (Pascal Petry/411) mit leichtem Fehlstart.
In der Folgezeit setzte sich GER an die zweite Position hinter dem nach wie vor stark aufspielenden Team auf Luxemburg. Gilles Mores hielt jedoch Kurs und sicherte sich für Luxemburg den Blocksieg mit 936. Volker Baumeister erspielte 912 und brachte GER auf Rang 2 vor NED (Jesse Hanssen/884). FRA (Pascal Petry/832) bereits deutlich zurück.

Nach 30 Wurf im zweiten Block war der Rückstand aufgeholt. Andre Laukmann eröffnete für GER mit 240 und brachte das deutsche Team in Führung gegenüber LUX, für das Tom Hoffmann mit 213 aufschlug.
NED durch Marco Baur (230) nach wie vor in Lauerstellung. FRA (Nicolas Potier/206) hingegen weiterhin mit Abstand auf Platz 4.
Ab dann vergrößerte Andre Laukmann den Vorsprung (258 auf 4). Letztendlich standen 965 auf dem Zettel.
Tom Hoffmann sicherte mit 862 den zweiten Platz für LUX.
Dritter mit bereits 72 Holz Rückstand ist NED (Marco Baur/843). Weitere 53 Holz dahinter FRA (Nicolas Potier/842).

Auch im dritten Block keine Trendwende.
Christian Junk baute für GER den Vorsprung trotz 214er Start aus. Ansonsten blieb das Niveau hier überschaubar. Während GER zur Halbzeit 437 liegen hatte, standen bei Patrick Molitor (LUX) 414 an der Anzeige. Die beiden übrigen Teams gar unter 400.
Christian Junk steuerte für GER 894 bei und festigte Platz 1. Auch LUX blieb durch Patrick Molitor (834) sicher auf Kurs Silbermedaille.

Einzig der Kampf um Bronze versprach noch etwas Spannung. Auf Rang 3 NED (Bas Slangen/770) mit 52 Holz vor Frankreich (Johan Hory/770).
Im letzten Block büßte Marcel Schneimann (428) für GER ein wenig ein gegen LUX (Kevin Everard/449). Eng wurde es im Kampf um Bronze. Michael Pinot (448) schob FRA dicht an die Medaille heran.
NED (Matthijs Lipperts/422) ging mit einem Vorsprung von nur noch 27 Holz in die letzten 60 Kugeln. Aber er hielt dem Druck stand. Mit 852 brachte er für Oranje 3349 zusammen und hielt FRA (Michael Pinot/875) auf Distanz.
Für Luxemburg überzeugte Kevin Everard (924), während Marcel Schneimann (883) den deutschen Sieg sicher eintütete.

Endstand:

1. Deutschland 3654
2. Luxemburg 3556
3. Niederlande 3349
4. Frankreich 3319


Damen Mannschaft

Den ersten Block des Vorlaufs gewann Yvonne Ruch für Deutschland mit 852 vor Mandy Parracho (LUX/833). Brasilien bereits mit zwei Zahlen unter der 800er Marke. Patricia Helena Cunha Bade erspielte 787, während für Fernanda Pietra Nunes 749 notiert wurden.

Im zweiten Block ein erstes Highlight. Veronika Ulrich glänzte mit 893 und baute die Führung für das deutsche Team aus. Tanja Bock brachte für die Gastgeber weitere 806 ans Tableau. Luxemburg verlor durch Martine Keller (747) etwas an Boden, blieb aber auf Rang 2 vor Brasilien, für das Marisol Cividini 738 erspielte.

Den dritten Block gewann Jussara Bisoni für Brasilien mit 783 und sicherte ihrem Team Platz 2. Obwohl Cathrin Bertermann mit ihrem Ergebnis von 732 nicht zufrieden sein konnte, gewann Deutschland souverän den Vorlauf.
Platz 3 belegte hier Luxemburg, für die Doris Melo 723 erspielte. Marie-Josée Blasen wurde nach 60 Wurf gegen Marcelline Della Modesta ausgewechselt. Beide kamen zusammen auf 674.

Endstand Vorlauf:

1. Deutschland 3283
2. Brasilien 3057
3. Luxemburg 2977

Alle drei Mannschaften gelangten ins Finale.

Im ersten Block des Finales legte Yvonne Ruch direkt die Spur in Richtung Titel für GER. Mit 474 erspielte sie nach 60 Wurf bereits einen Vorsprung von 29 Holz vor Mandy Parracho (LUX/445) und 62 Holz vor Patricia Helena Cunha Bade (BRA/412) heraus.
In der zweiten Halbzeit erhöhte sie noch einmal die Schlagzahl und vollendete für GER mit 965!
Damit betrug der Abstand zu den beiden anderen Teams schon über 100 Holz.
Mandy Parracho mit 856 für Luxemburg auf Platz 2, gefolgt von Cunha Bade (BRA/809).

Im zweiten Block setzte sich das Geschehen fort. Veronika Ulrich für GER vorneweg. Nach 90 Wurf standen 637 an der Anzeige, weitere 20 Holz dahinter LUX (Martine Keller/617). BRA (Pedrini Grahl/568) bereits deutlich zurück.
Auf der letzten Bahn ging sie etwas vom Gas, unterm Strich wurden für Veronika Ulrich 822 notiert. Der Abstand zu LUX (Martine Keller/804) und BRA (Pedrini Grahl/792) wurde leicht ausgebaut.

Tanja Bock trat dann das Pedal wieder kräftig durch. Zur Halbzeit kam sie bereits auf 442 und enteilte der Konkurrenz weiter. LUX (Marcelline Della Modesta/380) lag auf Rang 2 bereits 189 Holz zurück. BRA (Fernanda Nunes/349) weitere 90 Holz dahinter auf dem Bronzerang.
Letztlich erspielte Tanja Bock 876. Der Kampf um Silber noch mit ein wenig Spannung. LUX (Marcelline Della Modesta/730) noch mit 52 Holz vor BRA (Fernanda Pietra Nunes/737).

Im letzten Block das gleiche Bild. Cathrin Bertermann für GER an der Spitze, zur Halbzeit 407. Allerdings spitzte sich der Kampf um Silber zu. Jussara Bisoni (396) machte für BRA nach 60 Wurf 36 Holz gut gegen LUX (Doris Melo/360). Verbleibender Rückstand 16 Holz.
Doris Melo wehrte sich für LUX nach Kräften, brachte 735 ins Ziel. Jussara Bisoni schloss auf und brauchte die 9 im Vorletzten, um vorbeizuziehen. Sie verfehlte, kam auf 780 und belegte für ihre Farben Rang 3.
Cathrin Bertermann ging hintenraus ein wenig die Luft aus. Sie gewann den Block mit 790 und vollendete zum überlegenen Sieg für die deutsche Equipe.

Endstand:

1. Deutschland 3453
2. Luxemburg 3125
3. Brasilien 3118


Damen Team Doppel

Der erste Block des Vorlaufes lag sehr eng zusammen.
Maike Bock (387) brachte GER 1 in Front, knapp gefolgt von FRA 1 (Sarah Petry/378) und LUX 1 (Martine Keller/372). Bereits mit etwas Rückstand BRA 1 (Camilla Immendorff/332).

Im zweiten Block zeigte Cathrin Bertermann eine Reaktion auf ihren verkorsten Auftritt in der Mannschaft und erspielte 423 für GER 2. Die übrigen drei Zahlen lagen in etwa auf dem Niveau des Startblocks. Paula Charlotte Pedrini Grahl brachte 384 für BRA 2 an die Tafel, während Doris Melo 364 für LUX 2 ins Ziel brachte.
Gabriela Garcez erkämpfte sich 345 und vollendete für BRA 1 zu 667. Eine Chance für die Teilnahme am Halbfinale bestand nicht.

Den dritten Block gewann Luisa Wagner mit 384, was für GER 1 ein Gesamtergebnis von 771 und den zwischenzeitlichen Platz 1 bedeutet. FRA 1 erreichte ein Gesamtergebnis von 750 durch die 372 von Cathy Menichetti. Nur 2 Holz dahinter lief BRA 2 ein. Marisol Cividini steuerte 364 zum Gesamtergebnis von 748 bei. Ohne Chance auf die Halbfinalteilnahme LUX 1 (713). Marie-Josée Blasen erspielte hier 341.

Im letzten Block sicherte Tanja Bock mit 397 Platz 1 für GER 2, während Marcelline Della Modesta mit 348 für LUX 2 (712) das Halbfinale verpasste.

Endstand Vorlauf:

1. GER 2 (Bertermann/T. Bock) 820
2. GER 1 (M. Bock/Wagner) 771
3. FRA 1 (Petry/Menichetti) 750
4. BRA 2 (Pedrini Grahl/Cividini) 748
5. LUX 1 Keller/Blasen) 713
6. LUX 2 (Melo/Della Modesta) 712
7. BRA 1 (Immendorff/Garcez) 677)

Der erste Block im Halbfinale war eng zusammen.

Maike Bock (402) brachte GER 1 in Führung, hauchdünn vor BRA 2 (Paula Pedrini Grahl/401). Auch GER 2 (Cathrin Bertermann/395) noch mit Kontakt zur Spitze. FRA 1 (Sarah Petry/377) bereits ein wenig zurück.

Den zweiten Block dominierte Tanja Bock, die 434 für GER 2 ins Zielbrachte. Gesamtergebnis hier 829 und die sichere Finalteilnahme. Auch das zweite deutsche Team war klar auf Kurs Schlussrunde. Luisa Wagner (399) vollendete für GER zu 801 und sicherte Platz 2

Mit deutlichem Rückstand auf Platz 3 kam FRA 1(Cathy Menichetti/387) vor BRA 2 (Marisol Cividini/360).

Endstand Halbfinale:

1. GER 2 (Bertermann/T. Bock) 829
2. GER 1 (M. Bock/Wagner) 801
3. FRA 1 (Petry/Menichetti 764
4. BRA 2 (Pedrini Grahl/Cividini) 761

Das Finale eröffnete Maike Bock mit einer geschmeidigen 250 auf Bahn 2 und legte so den Grundstein für den Sieg des Teams GER 1. Sie vollendete mit 448. Auf Seiten von Team GER 2 hielt Tanja Bock mit 440 stark dagegen.

Weil aber Luisa Wagner (GER1/396) Cathy Bertermann (GER 2/369) klar in Schach hielt, sicherte sich GER 1 mit 844 souverän den Titel vor GER 2 (809).

Endstand:

1. GER 1 (M. Bock/Wagner) 844
2. GER 2 (Bertermann/T. Bock) 809


Mixed Tandem

Im ersten Block gab es ein enges Duell. Letztendlich setzten sich Ulrich/Schulz (GER) mit 710 an die Spitze vor Parracho/Mores (LUX/683). Beide Zahlen dürften für den Einzug ins Finale reichen. Petry/Petry (FRA) ließen hintenraus ein wenig nach und mussten mit 637 zittern, um die nächste Runde zu erreichen. Wolski-Pierri/Jagas (BRA/570) ohne Chance.

Der zweite Block tat sich lange Zeit sehr schwer. Erst allmählich setzten sich Ruch/Junk (GER) vom Feld ab und sicherten sich mit 668 und Platz 3 das Finalticket. Menichetti/Potier (FRA) mussten hart kämpfen, um die geforderten 637 zu überspielen. Knapp mit 640 belegten sie Platz 4 und damit den letzten Finalplatz.

Für Pedrini Grahl/Krause (BRA/616) und Melo/Zels (LUX/584) reichte es nicht.

Endstand Vorlauf:

1. Ulrich/Schulz GER) 710
2. Parracho/Mores LUX) 683
3. Ruch/Junk (GER) 668
4. Menichetti/Potier (FRA) 640
5. Petry/Petry (FRA) 637
6. Pedrini Grahl/Krause (BRA) 616
7. Melo/Zels (LUX) 584
8. Wolski Pierri/Jagas (BRA) 570

Ulrich/Schulz (GER) im Finale direkt mit Kickstart, 227 auf Bahn3!
Aber auch Parracho/Mores (LUX) mit 213 in Schlagdistanz. Menichetti/Potier (FRA/179) bereits mit etwas Abstand. Ruch/Junk (GER) mit 169 auf Rang 4.

Zur Halbzeit weiterhin hohes Niveau. Ruch/Junk fand dank einer 223er Bahn und 392 wieder Anschluss. Weiterhin in Front Ulrich/Schulz (423), knapp vor Parracho/Mores (417). Menichetti/Potier (360) bereits mit Rückstand.

Auf der dritten Bahn wurde es oben noch enger, die Führung wechselte. Ruch/Junk übernahm mit einer 220er Bahn und 612 die Führung. Dahinter Parracho/Mores (600) und Ulrich/Schulz (599) nahezu gleichauf. Menichetti/Potier (550) weiterhin auf Rang 4.
Vor der Letzten Räumgasse Ruch/Junk dank einer 124er Gasse mit 736 in Front vor Parracho/Mores (716), Ulrich/Schulz (706) und Menichetti/Potier (665).
Die Spannung stieg, Parracho/Mores schlossen auf. Ruch/Junk mit einem Fehl kurz vor Schluss, Mores mit der 9 im Vorletzten, Gold mit 827 für Luxemburg!
Rang 2 und die Silbermedaille für Ruch/Junk (822) vor Ulrich/Schulz (795). Menichetti/Potier mit 741 auf Platz 4

Endstand:

1. Parracho/Mores (LUX) 827
2. Ruch/Junk (GER) 822
3. Ulrich/Schulz (GER) 795
4. Menichetti/Potier (FRA) 741


Herren Team Doppel

Im ersten Block des Vorlaufs dominierte Tom Hoffmann (LUX 1) mit 446 und legte den Grundstein für die Viertelfinalteilnahme. Auch GER 1 war mit Volker Baumeister (426) auf Kurs. Für ESP 1 wurde es bereits sehr schwer durch die 377 von Javier Martinez. ARG 1 (Nestor Roscini/340) schon abgeschlagen.

Im zweiten Block zwei dicke Ausrufezeichen. Jesse Hanssen brachte NED 1 mit 474 in Führung, dicht gefolgt von BRA 1 (Eduardo Krause/466). Auch FRA 1 (Pascal Petry/436) mit guten Chancen für die Teilnahme am Viertelfinale. Für BEL (Claudy Michel/395) reichte es nicht.

Im dritten Block ein erneuter Führungswechsel. Daniel Schulz brachte GER 2 mit 475 in Führung. Auch LUX 2 (Kevin Everard/450) auf dem zwischenzeitlichen vierten Platz mit berechtigten Hoffnungen auf die Teilnahme an der nächsten Runde. Für BRA 2 (Joao Kleinkauf/410) wurde es hingegen bereits eng. Chancenlos ARG 2 (Gustavo Rodigues/285).

Der vierte Block brachte ein wenig Entspannung. Christopher Authelet (BEL 2) gewann ihn mit 400, was aber kaum für die nächste Runde reichen dürfte. Auch FRA 2 (Johan Hory/393) und NED 2 (Dennis Greten/382) müssen deutlich zulegen, um eine Chance für die nächste Runde zu haben.
Die außer Konkurrenz angetretene Kombination INT 1 (ESP+MAR) konnte durch Carlos Martinez (384) nicht in die vorderen Ränge vorstoßen.

Den fünften Block gewann Gilles Mores für LUX 1 mit 441, was ein Ergebnis von 887 und die zwischenzeitliche Führung ergab. GER 1 (Marcel Schneimann/436) lief mit 862 ein und musste noch ein wenig um den Einzug ins Viertelfinale bangen.
Antonio Perez (398) vollendete für ESP 1 mit 775 und schied damit aus, ebenso wie ARG 1 mit 640; für das Pablo Roscini 300 beisteuerte.

Der sechste Block bot nicht die allerhöchsten Zahlen, so dass zu einigen Positionswechseln kam.
So kam Matthijs Lipperts nur auf 383 und ließ NED 1 (857) von Platz 2 auf den zwischenzeitlichen Platz 5 abstürzen. Trotzdem noch berechtigte Hoffnungen auf das Viertelfinale.
Auch Ricardo Cleber (396) konnte nicht überzeugen und so lief BRA 1 mit 862 ein, holzgleich mit GER 1. Beide Teams vermutlich eine Runde weiter. Gleiches gilt für FRA 1, für das Nicolas Potier 424 zum Gesamtergebnis von 860 beisteuerte. BEL 1 (Marc Authelet/398) mit 775 im hinteren Teil des Feldes.

Im siebten Block ein weiteres Highlight.
Christian Junk steuerte 470 für GER 2 zu einem Ergebnis von 945 bei. Weltrekord und klarer Platz 1.
LUX 2 hatte ein wenig Mühe, aber Patrick Molitor kämpfte sich auf 412, was in Summe 862 ergibt. Holzgleich mit GER 1 und BRA 1, aber vermutlich im Viertelfinale.
Marcelo Sakamoto (388) vollendete für BRA 2 zu 798, was nicht für die nächste Runde reichte. Gleiches gilt für ARG 2 (Gustavo Quesada/336) mit 621.

Im letzten Block hiefte Marco Baur mit 460 NED 2 auf 842 und sicherte sich damit den achten und letzten Platz im Viertelfinale.
FRA 2 (Cedric Bier/396) kam auf 789 und verpasste die nächste Runde klar.
Gleiches gilt für BEL 2 (Tom Halmes/388) mit 788 und das Team INT (Raschid Bougrine/359) mit 746.

Endstand Vorlauf:

1. GER 2 (Schulz/Junk) 945 Weltrekord
2. LUX 1 (Hoffmann/Mores) 887
3. BRA 1 (Krause/Clever) 862
4. LUX 2 (Everard/Molitor) 862
5. GER 1 (Baumeister/Schneimann) 862
6. FRA 1 (Petry/Potier) 860
7. NED 1 (Hanssen/Lipperts) 857
8. NED 2 (Greten/Baur) 842
9. BRA 2 (Kleinkauf/Sakamoto) 798
10. BEL 1 (Michel/M. Authelet) 792
11. FRA 2 (Hory/Bier) 789
12. BEL 2 (C. Authelet/Halmes) 788
13. ESP 1 (J Martinez/Perez) 775
14. ARG 1 (N. Roscini/P. Roscini) 640
15. ARG 2 (Rodrigues/Quesada) 621

Zu Beginn des Viertelfinals setzte der frischgebackene Sprintweltmeister Volker Baumeister eine richtige Marke. Mit 485 brachte er das Team GER 1 in Front und deutlich auf Kurs Halbfinale. In seinem Windschatten erspielte sich auch NED 1 durch Jesse Hanssen (463) eine hervorragende Ausgangsposition.
FRA 1 (Pascal Petry/399) bereits mit deutlichem Rückstand. Für NED 2 (Dennis Greten/366) dürfte der Wettbewerb beendet sein.

Im zweiten Block fehlten die Topzahlen.
Tom Hoffmann (430) brachte LUX 1 auf Platz 3, gefolgt von GER 2 (Daniel Schulz/421) und BRA 1 (Eduardo Krause/420). LUX 2 (Kevin Everard/391) lag bereits weiter zurück.

Im dritten Block vollendete Marcel Schneimann (425) für GER 1 zu 910 und buchte sicher das Ticket für das Halbfinale. Den zwischenzeitlichen Platz 2 sicherte sich NED 1, für das Matthijs Lipperts 407 beisteuerte.
Nicolas Potier (446) hiefte FRA 1 auf 845 und wahrte die Chancen auf das Halbfinale. Der Schlussspurt von Marco Baur (441) kam für NED 2 (807) zu spät.

Gilles Mores (449) brachte für LUX 1 879 an die Tafel und qualifizierte sich locker für die nächste Runde. Jetzt waren 845 gefordert. Überraschend scheiterte Christian Junk (419) daran, die 840 für GER 2 waren nicht genug. Abgeschlagen am Ende des Feldes LUX 2 mit 776 (Patrick Molitor/385) und BRA 1 mit 774 (Ricardo Clever/354).

Endstand Viertelfinale:

1. GER 1 (Baumeister/Schneimann) 910
2. LUX 1 (Hoffmann/Mores) 879
3. NED 1 (Hanssen/Lipperts) 870
4. FRA 1 (Petry/Potier) 845

Im ersten Block des Halbfinals setzte Volker Baumeister für Team GER 1 mit 479 die erste richtige Marke. Ihm am nächsten kam LUX 1 (Tom Hoffmann/459). FRA 1 (Pascal Petry/439) und NED 1 (Jesse Hanssen/438) bereits mit Rückstand, aber eng beisammen im Kampf um die Medaillen.

Im zweiten Block überzeugte Marcel Schneimann mit 474 und vollendete für GER 1 zu 953, was Platz 1 und einen neuen Weltrekord bedeutete. In diesem Windschatten spielte auch Gilles Mores für LUX 1 stark auf. Er kam auf 470 und brachte sein Team auf 929 und Platz 2.

Die beiden übrigen Teams konnten hier nicht mehr mithalten und waren im Kampf um den Finaleinzug chancenlos. Am Ende holzgleich mit 863 sicherten sich NED 1 (Matthijs Lipperts/425) und FRA 1 (Nicolas Potier/424) Bronze.

Endstand Halbfinale:

1. GER 1 (Baumeister/Schneimann) 953 Weltrekord
2. LUX 1 (Hoffmann/Mores) 929

In den ersten 30 Wurf der Schlussrunde fiel direkt die Vorentscheidung. Volker Baumeister mit 240 auf 1 und Marcel Schneimann mit 239 auf 3 brachten GER 1 mit 49 Holz in Führung.
Volker Baumeister blieb stabil, legte 230 nach. Für ihn 470. Marcel Schneimann fügte 457 hinzu, am Ende 927 und souverän die Goldmedaille.
Gilles Mores hielt mit 451 für LUX 1 gut dagegen, aber Tom Hoffmann konnte die Schlagzahl nicht ganz mitgehen. Seine 413 reichten am Ende für 864 und die Silbermedaille.

Endstand:

1. GER 1 (Baumeister/Schneimann) 927
2. LUX 1 (Hoffmann/Mores) 864



Herren Tandem

Den ersten Block dominierten von Beginn an Petry/Pinot (FRA). Mit einer 215er Startbahn setzten sie sich vom Feld ab und brachten trotz einer 158er Bahn am Ende 769 zusammen.
Lipperts/Hanssen (NED) erkämpften sich 733 und dürften sich im Kampf um die acht Plätze im Halbfinale durchgesetzt haben. Für Perez/Demirbag (INT/699) und Fuchs/Molitor (LUX/685) hieß es zittern.

Der zweite Block bot etwas verhalteneren Kegelsport. Keines der vier Paare überquerte die 700er Marke. Ihr am nächsten kamen Debreux/Halmes (BEL/684), was bereits zum jetzigen Zeitpunkt Platz 4 bedeutete. Hier drohte bereits das Aus.
Gleiches gilt für Kleinkauf/Dilkin (BRA/659), Martinez/Martinez (ESP/643). Deutlich abgeschlagen vollendeten Lopez/Till (ARG/569).

Im dritten Block wieder zwei gute Zahlen.
Vor allem Schneimann/Laukmann (GER) kratzten an der 800er Schallmauer. Diese wurde zwar knapp verpasst, aber mit 793 wurde die nächste Runde fest gebucht. Auch Everard/Hoffmann (LUX) schoben sich mit 743 auf den zwischenzeitlichen Rang 3 und standen sicher im Halbfinale.
Für Potier/Hory (FRA/671) dürfte es nicht ganz reichen, ebenso für Greten/Baur (NED/595).

Im letzten Block überzeugte auch das zweite deutsche Doppel.
Baumeister/Knobel eröffneten mit 203 und blieben auf Kurs. Für sie am Ende 786 und Platz 2. Authelet/Authelet (BEL) machten es spannender. Mit 687 buchten sie auf den letzten Metern die Fahrkarte für das Halbfinale.
Etwas überraschend blieben Immendorff/Arkie (BRA/655) hinter den Erwartungen zurück und verpassten die nächste Runde. Ohne Chance waren hier Mittica/Caruso (ARG/533).

Endstand Vorlauf:

1. Schneimann/Laukmann (GER) 793
2. Baumeister/Knobel (GER) 786
3. Petry/Pinot (FRA) 769
4. Everard/Hoffmann (LUX) 743
5. Lipperts/Hanssen (NED) 733
6. Authelet/Authelet (BEL) 687
7. Fuchs/Molitor (LUX) 685
8. Debreux/Halmes (BEL) 684
9. Potier/Hory (FRA) 671
10. Kleinkauf/Dilkin (BRA) 659
11. Immendorff/Arkie (BRA) 657
12. J. Martinez/C. Martinez (ESP) 643
13. Greten/Baur (NED) 595
14. Lopes/Till (ARG) 569
15. Mittica/Caruso (ARG) 533


Den ersten Block des Halbfinales dominierten Lipperts/Hanssen (NED) mit728. Eine machbare Hürde für den zweiten Block.
Die übrigen drei Paare lieferten sich ein enges Rennen auf recht niedrigem Niveau. Debreux/Halmes (BEL/654) dürften ebenso ausscheiden, wie Fuchs/Molitor (LUX/650) und Authelet/Authelet (BEL/649).

Der zweite Block verlief zunächst sehr ausgeglichen. Nach 60 Wurf setzten sich die beiden deutschen Paare etwas ab und buchten das Finalticket. Das Halbfinale gewannen Baumeister/Knobel (GER/763) knapp vor Schneimann/Laukmann (GER/761).

Für die beiden übrigen Paare hieß es, das jeweils andere Paar zu halten oder 728 zu überspielen. Hier wurde es richtig eng. Die Entscheidung fiel erst in den letzten zwei Würfen. Petry/Pinot (FRA) blinkten kurz vor Schluss durch, mit dem Anwurf kamen sie auf 732, Finale!
Everard/Hoffmann (LUX) brauchten nach vier 9 im letzten Wurf ebenfalls die 9 zum Gleichstand. Der Bauer Blieb stehen, so 728 und mit einem Holz ausgeschieden.

Endstand Halbfinale:

1. Baumeister/Knobel (GER) 763
2. Schneimann/Laukmann (GER) 761
3. Petry/Pinot (FRA) 732
4. Lipperts/Hanssen (NED) 728
5. Everard/Hoffmann (LUX) 727
6. Debreux/Halmes (BEL) 654
7. Fuchs/Molitor (LUX) 650
8. Authelet/Authelet (BEL) 649

Das Finale war nichts für schwache Nerven.
Zu Beginn konnte sich keines der vier Paare entscheidend absetzen. Nach 60 Wurf lagen sämtliche Teams nur 28 Holz auseinander.
Die führenden Baumeister/Knobel (GER) verpatzten die dritte Bahn (157). Im gleichen Atemzug zündeten die Viertplatzierten Petry/Pinot (FRA) einen 208er Turbo und stürmten an die Spitze.
Auch vor der letzten Bahn alles noch sehr eng zusammen. Petry/Pinot blieben aber auf Kurs und sicherten sich mit 758 den Titel.
Mit einer starken 204er Schlussbahn gewannen Baumeister/Knobel (728) die Silbermedaille.
Auf den letzten Metern ging Bronze an Schneimann/Laukmann (GER/712), weil Lipperts/Hanssen (NED/708) den letzten Anwurf nicht bekamen.

Endstand Finale:

1. Petry/Pinot (FRA) 758
2. Baumeister/Knobel (GER) 728
3. Schneimann/Laukmann (GER) 712
4. Lipperts/Hanssen (NED) 708



Damen Tandem

Den ersten Block dominierten Bock/Bock (GER) mit 664 und haben damit bei sieben Teilnehmerpaaren eines der vier Finaltickets sicher. Petry/Menichetti (FRA/620) legten die Messlatte einigermaßen hoch, mussten jedoch zittern. Für Nunes/Garcez (BRA/557) und Della Modesta/Blasen (LUX/523) war der Wettbewerb zu Ende.

Im zweiten Bloch gab es zwei weitere Zahlen über der 600er Marke. Wagner/Bertermann (GER) erspielten sich 628 und zogen als Zweite ins Finale ein. Um den letzten Finalplatz wurde es eng. Auf den letzten Metern setzten sich Cunha Bade/Bisoni (BRA/607) gegen Keller/Parracho (LUX/598) durch.

Endstand Vorlauf:

1. Bock/Bock (GER) 664
2. Wagner/Bertermann (GER) 628
3. Petry/Menichetti (FRA) 620
4. Cunha Bade/Bisoni (BRA) 607
5. Keller/Parracho (LUX) 598
6. Nunes/Garcez (BRA) 557
7. Della Modesta/Blasen (LUX) 523

Im Finale lösten Bock/Bock als erstes die Fesseln und zogen von vorne weg einsam ihre Bahnen. Am Ende ein klarer, ungefährdeter Sieg mit 709 und mehr als 100 Holz Vorsprung.

Der Kampf um Silber und Bronze war lange Zeit ein Dreikampf. Hintenraus mussten Petry/Menichetti (FRA) abreißen lassen. Für sie Platz 4 mit 572.

Das zweite deutsche Paar tat sich sehr schwer. Wagner/Bertermann kamen nicht auf Touren und zogen im Kampf um Silber mit 591 gegen Cunha Bade/Bisoni (BRA/607).

Endstand Finale:

1. Bock/Bock (GER) 709
2. Cunha Bade/Bisoni (BRA) 607
3. Wagner/Bertermann (GER) 591
4. Petry/Menichetti (FRA) 572



Herren Einzel

Den ersten Block gewann Bernardo Immendorff (BRA) trotz wechselhafter Vorstellung mit 853, was vermutlich aber sehr knapp für die nächste Runde werden dürfte.
Sotirios Ganias (GRE/752), Hernan Lopez (ARG/733) und vor allem Mirsad Jusic (BIH/540) sammelten Erfahrungen auf der großen Kegelbühne, konnten aber nicht ins Geschehen eingreifen.

Im zweiten Block ein erstes Highlight durch Titelverteidiger Andre Laukmann. Mit 500 auf den rechten Räumgassen und am Ende 957 setzte er direkt eine Marke. Kerim Demirbag (TUR/868) kam auf den zwischenzeitlichen Platz 3. Für Claudy Michel (BEL/798) und Rachid Bougrine (MAR/705) war der Wettbewerb zu Ende.

Im dritten Block eine weitere 900er Zahl.
Gilles Mores (LUX) buchte mit 905 sicher das Ticket für das Halbfinale. Für Michael Pinot (FRA/865) begann als zwischenzeitlich Viertplatzierter das Warten. Jesse Hanssen (NED/853) lief holzgleich mit Bernardo Immendorff ein und hat schlechter abgeräumt. Beide belegen bereits die Plätze 5 und 6 und hatten geringe Aussichten für das Halbfinale. Antonio Perez (ESP/794) konnte sich nicht im Vorderfeld platzieren.

Den vierten Block gewann Kai Knobel (GER) 901 und qualifizierte sich souverän für das Halbfinale. Der Weltmeister von 1995, Rogerio Arkie (BRA) tat sich schwer. Er kam mit 845 von der Bahn und war bereits 8. Für Marc Authelet (BEL/825) und Gustavo Rodrigues (ARG/598) reichte es nicht.

Der letzte Block tat sich überraschend schwer, sehr schwer …
Je länger er dauerte, umso klarer wurde, dass sich keiner der vier Spieler die Mindesthürde von 845 für das Halbfinale erreichen wird. Ihr am nächsten kam Nicolas /Potier (FRA/830) vor Tom Hoffmann (LUX/824) und Marco Baur (NED/817). Carlos Martinez (ESP) blieb knapp unter der 800er Marke und vollendete mit 796.

Endstand Herren Einzel Vorlauf:

1. Andre Laukmann (GER) 957
2. Gilles Mores (LUX) 905
3. Kai Knobel (GER) 901
4. Kerim Demirbag (TUR) 868
5. Michael Pinot (FRA) 865
6. Bernardo Immendorff (BRA) 853
7. Jesse Hanssen (NED) 853
8. Rogerio Arkie (BRA) 845
9. Nicolas Potier (FRA) 830
10. Marc Authelet (BEL) 825
11. Tom Hoffmann (GER) 824
12. Marco Baur (NED) 817
13. Claudy Michel (BEL) 798
14. Carlos Martinez (ESP) 796
15. Antonio Perez (ESP) 794
16. Sotirios Ganias (GRE) 752
17. Hernan Lopez (ARG) 733
18. Rachid Bougrine (MAR) 705
19. Gustavo Rodrigues (ARG) 598
20. Mirsad Jusic (BIH) 540


Im ersten Block des Halbfinales ein enges Rennen, wobei sich jeder auf Bahn 5 mehr oder weniger schwer tat.
Hintenraus setzte sich Bernardo Immendorff (BRA) mit 903 ein wenig vom Rest des Feldes ab und gewann den Block. Schon mal eine Marke für den zweiten Block.
Dahinter ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was letztlich Michael Pinot (FRA/889) gewann. Vermutlich aber zu wenig für den Finaleinzug.Rogerio Arkie (BRA) und Jesse Hanssen (NED) kamen holzgleich mit 880 ins Ziel, Arkie räumte 4 Holz mehr ab.

Der zweite Block bot alles, was das Herz begehrt. Spannung und absolute Topzahlen.
Vorne ein rein deutsches Duell um die Plätze 1 und 2.
Von Beginn an on fire waren Kai Knobel (GER) und Andre Laukmann (GER), die den Block im Gleichschritt dominierten. Am Ende gewann Kai Knobel mit 971 vor Andre Laukmann (970).
Auch Gilles Mores (LUX) war lange Zeit sicher auf Kurs Finale. Auf seiner letzten Bahn hielt er sich zwar ein wenig zurück, am Ende aber mit 917 die sichere Finalteilnahme.
Kerim Demirbag (TUR) wurde seine zweite Bahn (200 auf 5) zum Verhängnis. So musste er die letzte Gasse 10+ räumen, um sich das letzte Ticket zu sichern. Letztlich verfehlte er die geforderten 904 knapp und belegte mit 899 Platz 5

Endstand Halbfinale:

1. Kai Knobel (GER) 971
2. Andre Laukmann (GER) 970
3. Gilles Mores (LUX) 917
4. Bernardo Immendorff (BRA) 903
5. Kerim Demirbag (TUR) 899
6. Michael Pinot (FRA) 889
7. Rogerio Arkie (BRA) 880
8. Jesse Hanssen (NED) 880


Den Auftakt des Finales gewann Kai Knobel.
Er machte im 29. den Anwurf, 249. Andre Laukmann verfehlte ihn, 240.
Dahinter bereits eine kleine Lücke. Gilles Mores (218) auf Platz 3 vor Bernardo Immendorff (211).

Nun erhöhte Gilles Mores die Schlagzahl. Mit 235 auf Bahn 6 und 453 verkürzte er ein wenig. Weiterhin in Front Kai Knobel (476) vor Andre Laukmann (465). Bernardo Immendorff (405) musste etwas abreißen lassen.

Auf der dritten Bahn schob Gilles Mores (697) das Feld weiter zusammen, während Kai Knobel (699) auf Bahn 5 etwas einbüßte. Nach einer 245er Bahn 6 nunmehr in Führung Andre Laukmann (710). Bernardo Immendorff (638) nach wie vor auf Platz 4.

Alle drei Medaillengewinner mit einer 240+-Schlussbahn, somit brachte Andre Laukmann den Vorsprung ins Ziel und sicherte sich mit 957 zum dritten Mal in Folge WM-Gold.
In einem spannenden Schlussfinish zeigte Kai Knobel Zähne und gewann mit 945 Silber, knapp vor Gilles Mores (939). Bernardo Immendorff konnte nicht mehr eingreifen. Für ihn mit 851 Platz 4.

Endstand:

1. Andre Laukmann (GER) 957
2. Kai Knobel (GER) 946
3. Gilles Mores (LUX) 939
4. Bernardo Immendorff (BRA) 851



Damen Einzel

Im ersten Block startete Yvonne Ruch (GER) direkt durch. Nach einer 465er Halbzeit ließ sie nicht locker und brachte 921 ins Ziel.
Auch Mandy Parracho (LUX) konnte mit ihren 834 zufrieden sein. Die Zahl stellte schon eine gewisse Hürde für den zweiten Block dar. Sarah Petry (FRA/811) als bereits Dritte musste bereits um einen Finalplatz bangen. Für Jussara Bisoni (BRA/802) nur noch geringe Chancen.

Veronika Ulrich dominierte den zweiten Block. Dank einer 246er Bahn 8 nahm sie mit 888 sicher Kurs auf das Finale.
Für die weiteren Finalplätze waren nun 811 gefordert. Patricia Helena Cunha Bade (BRA) ließ hier nichts anbrennen. Sie holte sich mit 838 einen Platz in der Schlussrunde. Cathy Menichetti (FRA/763) und Martine Keller (LUX/744) blieben beide unter der 800er Marke und schieden aus.

Endstand Vorlauf:

1. Yvonne Ruch (GER) 921
2. Veronika Ulrich (GER) 888
3. Patricia Helena Cunha Bade (BRA) 838
4. Mandy Parracho (LUX) 834
5. Sarah Petry (FRA) 811
6. Jussara Bisoni (BRA) 802
7. Cathy Menichetti (FRA) 763
8. Martine Keller (LUX) 744


Den besten Start ins Finale erwischte Veronika Ulrich mit einer 224er Anfangsbahn, knapp vor vor Yvonne Ruch (220) und Mandy Parracho (213). Cunha Bade bereits mit etwas Rückstand nach 194 auf der sensiblen Bahn 5.
Zur Halbzeit ein enges Rennen um den Titel.

Yvonne Ruch mit 447 und einem 2-Holz-Vorsprung vor Veronika Ulrich (445), die auf Bahn 5 mit einem 3er-Bild den Anwurf vergab. Nur knapp dahinter Mandy Parracho (438). Der Weg in die Medaillenränge schon sehr weit wird für Cunha Bade (396).

Auf der dritten Bahn schien bereits eine Vorentscheidung zu fallen.
Yvonne Ruch setzte sich mit einer 229er–Bahn und 676 ein wenig vom Feld ab. Dahinter im Gleichschritt, aber bereits gute 20 Holz zurück Mandy Parracho (653) und Veronika Ulrich (652). Cunha Bade (614) weiterhin auf Rang 4.

Den Vorsprung ließ sich Yvonne Ruch nicht mehr nehmen. Mit 910 sicherte sie sich den WM-Titel.
Den Kampf um die Silbermedaille gewann Veronika Ulrich (877) vor Mandy Parracho (840). Cunha Bade konnte keine Verbesserung mehr herbeiführen, für sie Platz 4 mit 825

Endstand:

1. Yvonne Ruch (GER) 910
2. Veronika Ulrich (GER) 877
3. Mandy Parracho (LUX) 840
4. Patricia Helena Cunha Bade (BRA) 825



Mixed Team Doppel

Im ersten Block gab es ein enges Rennen, nur Marie-Josée Blasen (LUX 1) fiel mit 326 etwas ab.
Den Block gewann Luisa Wagner (GER 1) mit 403 vor FRA 1 (Sarah Petry/391) und BRA 1 (Fernanda Nunes/379).

Im zweiten Block verfehlte Maike Bock (GER 2) mit 397 knapp die 400er Marke und schob ihr Team auf Platz 2, knapp vor FRA 2 (Cathy Menichetti/391). Bereits mit etwas Abstand LUX 2 (Doris Melo/368) und Marisol Cividini (342)

Im dritten Block brachte Michael Pinot (457) das Team FRA 1 mit insgesamt 848 in Führung, gefolgt von GER 1 (823), für das Marcel Schneimann 420 beisteuerte.
Chris Fuchs (434) betrieb für LUX 1 (760) noch etwas Ergebniskosmetik. Für das Halbfinale dürfte es jedoch nicht mehr reichen. Gleiches gilt für BRA 1 (731). Hier war Ricardo Clever (352) am Start.

Im letzten Block glänzte Volker Baumeister mit einer 257er Bahn 6 und brachte mit seinen 463 Team GER 2 auf 860 und Platz 1. 
Der Kampf um den letzten Platz im Halbfinale wurde zu einer Herzschlagangelegenheit. Mit dem letzten Wurf kam Johan Hory (409) für FRA 2 auf 800 und schlug damit LUX 2 (799) um ein Holz. Die 431 von Christopher Zels reichten hier nicht. BRA 2 kam durch Marcelo Sakamoto (408) am Ende auf 750.

Endstand Vorlauf:

1. GER 2 (M. Bock/Baumeister) 860
2. FRA 1 (Petry/Pinot) 848
3. GER 1 (Wagner/Schneimann) 823
4. FRA 2 (Menichetti/Hory) 800
5. LUX 2 (Melo/Zels) 799
6. LUX 1 (Blasen/Fuchs) 760
7. BRA 2 (Cividini/Sakamoto) 750
8. BRA 1 (Nunes/Clever) 731

Der erste Block des Halbfinals verlief spannend.
Sarah Petry übernahm mit 417 für FRA 1 die Führung vor GER 1 (Luisa Wagner/410). Bereits mit etwas Rückstand GER 2 (Maike Bock/393). Für FRA 2 (Cathy Menichetti/374) wurde der Weg ins Finale bereits weit

Der Kampf um die beiden Finaltickets war nichts für schwache Nerven.
Michael Pinot (436) brachte den ihm mitgegebenen Vorsprung sicher nach Hause und vollendete mit 853 für FRA 1.

So blieb für die beiden deutschen Teams noch ein Platz im Finale.
Volker Baumeister machte Druck und egalisierte für GER 2 den Rückstand. Mit seinen 444 kam GER 2 auf 837. Marcel Schneimann brauchte den Anwurf, aber eine 7 im 29. ließ das Zählwerk bei 424 stehenbleiben, was für GER 1 am Ende 834 und die Bronzemedaille bedeutete.
FRA 2 (Johan Hory/387) konnte mit 761 nicht in den Kampf eingreifen.

Endstand Halbfinale:

1. FRA 1 (Petry/Pinot) 853
2. GER 2 (M. Bock/Baumeister) 837
3. GER 1 (Wagner/Schneimann) 834
4. FRA 2 (Menichetti/Hory) 761

Auf der ersten Bahn ging das deutsche Team Bock/Baumeister direkt mit 37 Holz in Führung. Auch die zweite Vollegasse vergrößerte den Vorsprung auf nunmehr 50 Holz.
Obwohl sie sich auf der letzten Räumgasse etwas schwer taten; brachten sie den Lauf locker nach Hause und sicherten sich mit 851 souverän Gold vor Petry/Pinot (FRA/808).

Endstand:

1. GER 2 (M.Bock/Baumeister 851
2 FRA 1 (Petry/Pinot) 808



Sprint Herren

Sprint Herren 1. Block
Schulz GER – Mirsad (BIH) 159:116
Fuchs (LUX) – Jagas (ARG) 159:146
J. Martinez (ESP) – Demirbag (TUR) 156:158
C. Authelet (BEL) – Baur (NED) 150:159

Sprint Herren 2. Block
Ganias (GRE) – Bougrine (MAR) 140:140 (176:178)
P. Roscini (ARG) – Bier (FRA) 131:155
C. Martinez (ESP) – Dilkin (BRA) 154:144
Quesada (ARG) – Zels (LUX) 147:153

Sprint Herren 3. Block
Debreux (BEL) – Hanssen (NED) 155:158
Junk (GER) – Halmes (BEL) 161:157
N. Roscini (ARG) – Everard (LUX) 142:156
Schneimann (GER) – Slangen (NED) 151:154

Sprint Herren 4. Block
Kleinkauf (BRA) – Perez (ESP) 161:156
Hory (FRA) – Clever (BRA) 164:165
Baumeister (GER) – Lipperts (NED) 170:162
Pinot (FRA) – M. Authelet (BEL) 167:154

Sprint Herren Achtelfinale 1. Block
Fuchs (LUX) – Junk (GER) 154:167
Schulz (GER) – Hanssen (NED) 164:160
Baur (NED) – Slangen (NED) 156:166
Demirbag (TUR) – Everard (LUX) 164:163

Sprint Herren Achtelfinale 2. Block
Bier (FRA) – Clever (BRA) 144:155
Bougrine (MAR) – Kleinkauf (BRA) 146:164
Zels (LUX) – Pinot (FRA) 155:166
C. Martinez (ESP) – Baumeister (GER) 155:168

Sprint Herren Viertelfinale
Slangen (NED) – Baumeister (GER) 153:165
Demirbag (TUR) – Pinot (FRA) 172:163
Junk (GER) – Kleinkauf (BRA) 164:162
Schulz (GER) – Clever (BRA) 165:140

Sprint Herren Halbfinale
Junk (GER) – Schulz (GER) 170:160
Baumeister (GER) – Demirbag (TUR) 173:162

Sprint Herren Finale
Baumeister (GER) – Junk (GER) 173:160

Endstand Sprint:

1. Volker Baumeister (GER) 173
2. Christian Junk (GER) 160



Sprint Damen

Sprint Damen 1. Block
Petry (FRA) – Freilos 163:0
Menichetti (FRA) – Keller (LUX) 150:149
Wagner (GER) – Wolski Pierri(BRA) 158:155
Bertermann (GER) – Nunes (BRA) 166:163

Sprint Damen 2. Block
M. Bock (GER) – Garcez (BRA) 161:156
Immendorff – Freilos 146:0
Ulrich (GER) – Ruch (GER) 164:162
Melo (LUX) – Freilos 155:0

Sprint Damen Viertelfinale
Menichetti (FRA) – Immendorff (BRA) 156:152
Petry (FRA) – M. Bock (GER) 158:163
Bertermann (GER) – Melo (LUX) 155:153
Wagner (GER) – Wagner (GER) 159:165

Sprint Damen Halbfinale
Bertermann (GER) – Ulrich (GER) 162:161
Menichetti (FRA) – M. Bock (GER) 153:165

Sprint Damen Finale
M. Bock (GER) – Bertermann (GER) 158:156

Endstand Sprint:

1. Maike Bock (GER) 158
2. Cathy Bertermann (GER) 156

Carsten Schinke
DSKB-Pressewart