Dienstag, 15. Mai 2018 16:45

Deutsche Meisterschaften 2018 in Düsseldorf

geschrieben von  Carsten Schinke

Deutscher Schere-Keglerbund e.V.

Damen Verein

Weil die KSG Mittelhessen kurzfristig verzichtete, rückte der KV Nordsaar nach. Und Yvonne Ruch war es denn auch, die das erste absolute Highlight setzte. Mit 963 brachte sie ihre Farben deutlich in Führung.

Bereits mit Rückstand Jasmin Thon (Herne/849) und Sarah Ziemke (Wuppertal/829). Tanja Lüttel verfehlte für Nordhorn einige Ecken, so für sie am Ende 787.

Im zweiten Block folgte die nächste Topzahl. Sarah Kremer überquerte ebenfalls die 900 und brachte Remscheid mit 922 auf Platz 2. Verena Krämer erspielte für Riol 876. Ein enges Rennen lieferten sich Luisa Wagner (Wieseck/854) und Johanna Theiß (Mittelsaar/843).

Im dritten Block baute Katja Ricken mit 903 den Vorsprung für Nordsaar aus, gewann den Block knapp vor Kristina Rutenberg (Herne/897). Nadine Kremer kam für Wuppertal auf 861, während Sabine Gronau mit 759 für Nordhorn ins Ziel brachte.

Im vierten Block die vierte 900er Zahl. Maike Killadt erspielte 901 und hielt Remscheid auf Tuchfühlung zu Nordsaar. Elke Radau-Lambert brachte Mittelsaar mit 897 wieder in Schlagdistanz. Riol brachte durch Iris Gebauer 846 an die Tafel, während Wieseck (Beatrix Sorrento di Bernardi/813) schon Rückstand hatte.

Stand nach zwei Starterinnen:

1. KV Nordsaar 1866
2. RSV Remscheid 1823
3. VHK Herne 1744
4. KV Mittelsaar 1740
5. KSV Riol 1722
6. Wuppertaler SK 1690
7. KSV Wieseck 1667
8. GSK Nordhorn 1546

Im fünften Block fehlten die ganz hohen Zahlen, dafür verlief es spannend. Marion Niehoff gewann zwar den Block mit 868, konnte Nordhorn aber nicht vom Tabellenende lösen.
Herne (Sandra Kuhlmann/862) weiterhin gut im Rennen. Auch Wuppertal (Michaela Oehmichen/859) noch mit Kontakt zu den vorderen Plätzen. Maren Wirtz drohte durch ihre 839 der Verlust der Führung an Remscheid.

Im sechsten Block übernahm tatsächlich Remscheid (Tanja Bock/887) die Führung mit fünf Holz vor Nordsaar.
Die übrigen Teams mussten weiter abreißen lassen. Weder Wieseck (Ann-Kristin Mania/807), noch Mittelsaar (Nadine Hamm/807) und Riol (Jennifer Wenzel/761) konnten ihre Position verbessern.

Stand nach drei Starterinnen:

1. RSV Remscheid 2710
2. KV Nordsaar 2705
3. VHK Herne 2606
4. Wuppertaler SK 2549
5. KV Mittelsaar 2547
6. KSV Riol 2483
7. KSV Wieseck 2474
8. GSK Nordhorn 2414

Im siebten Block sicherte Nordsaar (Svenja Lambert/856) mindestens Silber, weil Herne (Annika Boiarzin/838) auf Distanz gehalten wurde.
Auch Wuppertal (Corinna Ifland/858) sprang nicht mehr auf das Podest. Für Nordhorn (Jessica Tien/797) gab es keine Verbesserung mehr.

Melanie Zimmer benötigte für Remscheid 852 zum Titel.
Nach der letzten Vollegasse hat sie die Vorgabe bereits erreicht. Am Ende vollendete sie mit 965 und sicherte Remscheid den überlegenen Titelgewinn.
Wieseck (Ramona Wilczek/915) machte noch zwei Plätze gut, Riol (Jennifer Adams/838) und Mittelsaar (Elgin Justen/838) rückten einen Platz nach hinten.

Endstand:

1. RSV Remscheid 3675
2. KV Nordsaar 3561
3. VHK Herne 3444
4. Wuppertaler SK 3407
5. KSV Wieseck 3389
6. KV Mittelsaar 3385
7. KSV Riol 3321
8. GSK Nordhorn 3211

 

Herren Verein

Den ersten Block dominierte Robin Schrecklinger, der für Mittelsaar 914 erspielte und knapp vor Kirchberg (Ferdinand Fuchss/899) einlief. Überraschend nur auf Rang 3 Gastgeber Düsseldorf (Dirk Kremer/872) vor Nordhorn (Markus Reinker/835).

Im zweiten Block fiel keine 900er Zahl. Den Block gewann André Laukmann (Duisburg/886) vor Kai Knobel (Riol/840). Tom Viertel (Waldbrunn/818) und Stephan Schackmar (Ostsaar/771) schon mit deutlichem Rückstand.

Im dritten Block holte Frank Kremer für die Gastgeber aus Düsseldorf mit 911 den Rückstand gegen Mittelsaar (Daniel Schulz/865) wieder auf. Pascal Möhlenkamp (Nordhorn/836) konstant, während Matthias Bender mit 804 für Kirchberg an Boden verlor.

Den vierten Block dominierte Marcel Schneimann, der Duisburg mit 925 in Front brachte. Thomas Steines (Riol/889) noch mit Kontakt zum Podest. Für Ostsaar (Nico Follmann/854) und Waldbrunn-Hadamar (Janis Schmitt/827) wurde der Weg schon sehr weit.

Stand nach zwei Startern

1. VSK Duisburg 1811
2. SG Düsseldorfer Kegler 1783
3. KV Mittelsaar 1779
4. KSV Riol 1729
5. TuS Kirchberg 1703
6. GSK Nordhorn 1671
7. SKC Waldbrunn-Hadamar 1645
8. KV Ostsaar 1625

Im fünften Block erhöhte Düsseldorf den Druck. Mike Reinert kam mit 923 von der Bahn und hielt Mittelsaar (Marc Glöckner/875) etwas auf Distanz. Nordhorn (Steffen Heese/804) und Kirchberg (Markus Adams/764) mussten abreißen lassen

Im sechsten Block blieb Stephan Stenger stabil und behauptete mit 906 den knappen Vorsprung vor Gastgeber Düsseldorf. Riol konnte durch Bernardo Immendorf/878 kaum etwas aufholen. Waldbrunn-Hadamar (Alexander Weis/827) und Ostsaar (Sascha Klein/823) bauten keinen Druck auf.

Stand nach drei Startern

1. VSK Duisburg 2717
2. SG Düsseldorfer Kegler 2706
3. KV Mittelsaar 2654
4. KSV Riol 2607
5. GSK Nordhorn 2475
6. SKC Waldbrunn-Hadamar 2472
7. TuS Kirchberg 2467
8. KV Ostsaar 2448

Im siebten Block fiel eine Vorentscheidung im Kampf um Gold. Valentin Olbricht brachte Düsseldorf mit sehr starken 957 in Richtung Titelgewinn.
Mittelsaar (Holger Philippi/881) noch immer auf Kurs Platz 3, während sich Nordhorn (Julian Geerdes/826) und Kirchberg (Falko Stockter/830) nicht wehtaten.

Die Vorgabe für Duisburg für Platz 1 lautete 947. Schwierig …
Dirk Albertz war zwar permanent in Reichweite, konnte die Vorgabe letztlich aber nicht erfüllen. Mit 921 sicherte er für Duisburg Silber.
Trotz starker 901 von Nico Klink verpasste Riol das Podest. Waldbrunn-Hadamar (Klaus Künstling/797) und Ostsaar (Philipp Jahnke/769) konnten nichts mehr ausrichten.

Endstand:

1. SG Düsseldorfer Kegler 3663
2. VSK Duisburg 3638
3. KV Mittelsaar 3535
4. KSV Riol 3508
5. GSK Nordhorn 3301
6. TuS Kirchberg 3297
7. SKC Waldbrunn-Hadamar 3269
8. KV Ostsaar 3217

 

Damen A Verein

Der erste Block brachte zwei 800er Zahlen. Birgit Sowinski erspielte 829 für Wuppertal, gefolgt von Siegen (Petra Fritz/808). Bereits mit Rückstand Gelsenkirchen (Eike Kledewski/770) und Gütersloh-Rheda (Ulrike Hamann/679).

Im zweiten Block die erste Topzahl.
Mirjan Serrée erspielte für Aachen 879 und brachte ihr Team in Front vor Mittelsaar (Birgit Stauner/838) und Nordsaar (Christina Retterath/824).
Nordhorn (Marlies Urban/732) bereits mit Abstand.

Der dritte Block zog das Feld weiter auseinander. Wuppertal (Sylvia Cornelius/810) und Gelsenkirchen (Silvia Köllner/808) im Gleichschritt, während Siegen (Christa Brodbeck/690) abreißen lassen musste. Auch Gütersloh-Rheda (Schneider/Mittelbach/690) ohne Chance auf vordere Plätze.

Im vierten Block wieder eine Topzahl. Bianca Mayer scheiterte knapp an der 900er Marke, brachte Nordsaar mit 897 aber in Führung. Auf den Plätzen ein knappes Rennen zwischen Mittelsaar (Susanne Bäsel/837) und Aachen (Simone Billotin/819). Nordhorn (Ingrid Geerdes/710) bereits mit großem Rückstand.

Stand nach zwei Starterinnen:

1. KV Nordsaar 1721
2. Aachener SKV 1698
3. KV Mittelsaar 1675
4. Wuppertaler SK 1639
5. KV Gelsenkirchen 1578
6. ESV Siegen 1498
7. GSK Nordhorn 1442
8. KV Gütersloh-Rheda 1369

Im fünften Block dann ein absoluter Paukenschlag. Petra Wörster packte für Siegen mal eben 928 aus und würfelte das Klassement mal richtig durcheinander. Plötzlich war eine Medaille in Reichweite.
Sabine Ziemke mit 781 für Wuppertal schon weit dahinter. Auch Gütersloh-Rheda (Maria Huchtkemper/674) und insbesondere Gelsenkirchen (Heidi Boiarzin/555) ließen den Rückstand, wachsen.

Im sechsten Block spitzte sich der Kampf um die Medaillen zu.
Anjo Mathissen-Wetzelaer erspielte 832 und schob Aachen mit zwei Holz an Nordsaar (Carmen Krüger/811) heran. Vom Bronzerang herunter fiel Mittelsaar (Diana Dausig/700), während Nordhorn (Marita Geerdes/735) die rote Laterne abgab und sich auf Platz 6 schob.

Stand nach drei Starterinnen:

1. KV Nordsaar 2532
2. Aachener SKV 2530
3. ESV Siegen 2426
4. Wuppertaler SK 2420
5. KV Mittelsaar 2375
6. GSK Nordhorn 2177
7. KV Gelsenkirchen 2133
8. KV Gütersloh-Rheda 2043

Der siebte Block brachte die Entscheidung um Bronze. Siegen (Elke Keene/722) konnte den knappen 6-Holz-Vorsprung gegen Wuppertal (Carolin Sengpiehl/800) nicht verteidigen.
Auf den hinteren Plätzen gab es keine Veränderung mehr. Gelsenkirchen (Andrea Stolberg/644) verteidigte Platz 7 vor Gütersloh-Rheda (Claudia Horn/657)

Im letzten Block ging es um Gold. Aachen setzte sich direkt ab und sicherte sich durch Sabine Hennes/853 den Titel. Sylvia Weirich konnte nicht folgen und brachte 784 an die Tafel. Silber für Nordsaar.
Mittelsaar (Sandra Keller/791) verbesserte sich noch auf Platz 4, für Nordhorn vollendete Harmina Reefmann/737.

Endstand:

1. Aachener SKV 3383
2. KV Nordsaar 3316
3. Wuppertaler SK 3220
4. KV Mittelsaar 3167
5. ESV Siegen 3148
6. GSK Nordhorn 2914
7. KV Gelsenkirchen 2777
8. KV Gütersloh-Rheda 2700

 

Herren A Verein

Den ersten Block gewann Friedhelm Kohlhoff, der für Rösrath 894 an die Tafel brachte. Dahinter ein enges Rennen zwischen Ostsaar (Patrick Haan/855) und Salzgitter (Jörg Brandenburg/851). Nordhorn (Gregor Geerdes/773) bereits abgeschlagen.

Im zweiten Block das erste Highlight.
Uwe Hippert trat das Pedal direkt durch und brachte Herford mit 938 deutlich an die Spitze.
Dahinter Mittelhessen (Alexander Lehnhausen/866) auf Platz 3. Trier (Daniel Klink/844) und Illtal (Arno Bauermann/828) noch mit Kontakt zu den vorderen Plätzen.

Der dritte Block brachte keine Topzahl.
Werner Piede gewann für Rösrath den Block mit 832, gefolgt von Nordhorn (Michael Schmitt/819) und Salzgitter (Andreas Twardowski/810). Ostsaar (Schütz/Jahnke/737) ließ mächtig Federn.

Im vierten Block festigte Herford seine Position. Horst Stumpe sicherte Herford mit einer 251er Schlussbahn und 886 Platz 1. Auch Trier (Engelbert Poth/866) und Mittelhessen (Ralf Rohrbach/851) blieben stabil und hatten die Medaillen im Blick. Illtal (Dieter/Quack/766) konnte nicht folgen.

Stand nach zwei Startern:

1. TG Herford 1824
2. SKG Rösrath 1726
3. KSG Mittelhessen 1717
4. SKV Trier 1709
5. SKV Salzgitter 1661
6. KSV Illtal 1594
7. KV Ostsaar 1592
8. GSK Nordhorn 1592

Salzgitter (Dirk Henningsen/842) gewann den fünften Block und baute ein wenig Druck auf die vorderen Plätze auf. Dahinter Rösrath (Michael Stippe/828), Nordhorn (Gerold Koel/810) und Ostsaar (Bernhard Kuhn/796).

Im sechsten Block stabilisierte Herford (Thomas Klein/881) den Platz an der Sonne. Dahinter Trier (Peter Clemens/827). Mittelhessen (Rainer Huberty/763) musste einen Einbruch verkraften und fiel zurück. Gleiches galt für Illtal (Jörg Schöneberger/730).

Stand nach drei Startern:

1. TG Herford 2705
2. SKG Rösrath 2554
3. SKV Trier 2536
4. SKV Salzgitter 2503
5. GSK Nordhorn 2402
6. KV Ostsaar 2388
7. KSG Mittelhessen 2380
8. KSV Illtal 2324

Im siebten Block ging es um die Medaillen. Carsten Schinke erhöhte den Druck, kam aber letztlich für Salzgitter mit 862 nicht an Rösrath (Ralf Hennes/855) vorbei. Für Ostsaar konnte Michael Hoffmann/852 keine Verbesserung bewirken. Gleiches gilt für Nordhorn (Thomas Meß/803).

Den Kampf um Gold mit neuem Deutschen Rekord vollendete Detlef Karlstedt mit 888 für Herford.
Jürgen Reinert hatte für Trier als Vorgabe 830 zum Gewinn der Bronzemedaille. Machbar …
Nach mäßigem Start erspielte er 843 und sicherte Trier Platz 3.

Auf den hinteren Plätzen tat sich nicht mehr viel. Mittelhessen (Helmut Langstein/782) behauptete Platz 7 vor Illtal (Harald Schauffler/808).

Endstand:

1. TG Herford 3593
2. SKG Rösrath 3409
3. SKV Trier 3379
4. SKV Salzgitter 3365
5. KV Ostsaar 3240
6. GSK Nordhorn 3205
7. KSG Mittelhessen 3162
8. KSV Illtal 3132

 

Herren B Verein

Im ersten Block zündete Klaus Schmitt direkt den Turbo und brachte Trier mit 900 sofort auf Medaillenkurs.
Alle übrigen unter 800 und so bereits deutlich zurück. Salzgitter (Frank Niehus/798) vor Herne (Gerhard Dörner/790) und Hans-Peter Lauer (Sulzbachtal/777).

Der zweite Block bot ein Duell um die vorderen Plätze. Münstermaifeld (Gerd Köhl/853) lag auf dem zwischenzeitlichen Platz 2 vor Düsseldorf (Alfred Gasch/848). Mittelsaar (Jean Everard/798) im Mittelfeld, Lengers (Uwe Preißer/763) bereits mit Abstand.

Im dritten Block festigte Trier die Tabellenführung. Werner Damble kam auf 847. Herne (Theo Mülleneisen/836) kam etwas auf. Für Salzgitter erspielte Johann Marintschak 794 und für Sulzbachtal Jean-Claude Richter 751.

Den vierten Block dominierte Rainer Stoffels, der Münstermaifeld mit 911 in die Pole-Position brachte. Lothar Komoß führte Düsseldorf mit 889 auf den Bronzerang. Mittelsaar (Hilbert Wagner/878) noch mit Kontakt zur Spitze. Lengers (Günter Voll/703) abgeschlagen.

Stand nach zwei Startern:

1. SK Münstermaifeld 1764
2. SKV Trier 1747
3. SG Düsseldorfer Kegler 1737
4. KV Mittelsaar 1676
5. VHK Herne 1626
6. SKV Salzgitter 1592
7. KV Sulzbachtal 1528
8. KSV Lengers 1467

Im fünften Block verbuchte Herne (Norbert Maleszka/803) die einzige 800er Zahl. Trier (Dieter Röpke/Peter Fritzen/741) ließ etwas Federn und fielen auf Rang 4 zurück.
Salzgitter (Heinz Paul/772) blieb konstant und auch Sulzbachtal (Bernhard Schulz/708) konnte die Position nicht verbessern.

Den sechsten Block gewann Josef Reuter mit 826 und brachte Mittelsaar auf Platz 3. Gastgeber Düsseldorf schob sich durch Manfred Kamps (808) auf den Silberrang. Münstermaifeld (Franz Schnorpfeil/795) noch knapp in Führung. Lengers (Harald Kowalsky/757) rückte etwas an Platz 7 heran.

Stand nach drei Startern:

1. SK Münstermaifeld 2559
2. SG Düsseldorfer Kegler 2545
3. KV Mittelsaar 2502
4. SKV Trier 2488
5. VHK Herne 2429
6. SKV Salzgitter 2364
7. KV Sulzbachtal 2236
8. KSV Lengers 2224

Im siebten Block brachte Reinhold Hahn mit 855 Herne wieder ins Geschäft. Alle anderen Teams ließen etwas Federn. Für Trier (Manfred Göbel/773), Salzgitter (Karl-Heinz Becker 765) und Sulzbachtal (Berno Puhl/749) gab es keine Verbesserung.

Im letzten Block ging es um Gold. Münstermaifeld hatte 14 Holz vor. Der Vorsprung schmolz, aber Alfred Mitscher (827) rettete fünf Holz ins Ziel und gewann für Münstermaifeld den Titel. Für Gastgeber Düsseldorf (Karl Hessel/836) blieb knapp dahinter die Silbermedaille.
Ingo Wagner (845) sprang auf den letzten Metern noch auf Platz 3. Lengers (Arno Bauer/795) blieb auf Platz 8.

Endstand:

1. SK Münstermaifeld 3386
2. SG Düsseldorfer Kegler 3381
3. KV Mittelsaar 3347
4. VHK Herne 3284
5. SKV Trier 3261
6. SKV Salzgitter 3129
7. KSV Lengers 3019
8. KV Sulzbachtal 2985

 

Damen A Einzel

Zu Beginn taten sich alle Starterinnen ein wenig schwer und streuten den einen oder anderen Fehler ein.
Es entwickelte sich ein spannender Dreikampf, den am Ende Petra Fritz (Siegen/839) knapp vor Stefanie Hippert (Bielefeld/832) und Yvonne Zilles (Bensberg/826) gewann. Die Qualifikation für den Zwischenlauf schien aber nicht gesichert.
Für Meta Salm (Mittelsaar/739) reichte es nicht.

Im zweiten Block folgte die erste Topzahl.
Marion Henkel zündete direkt den Turbo. Über eine 468er Halbzeit brachte sie 918 ins Ziel, neuer Deutscher Rekord!
Auch Simone Billotin (Aachen) war lange Zeit auf Kurs, musste sich aber mit 835 zufriedengeben. Gleiches galt für Bianca Mayer (Nordsaar), die sich über weite Strecken schwer tat und nach starkem Endspurt ebenfalls 835 an die Tafel brachte (und ein Holz mehr geräumt hat!). Sandra Keller (Mittelsaar/739) ohne Chance.

Den dritten Block dominierte Sabine Hennes (Aachen), die mit 857 das Ticket für den Zwischenlauf sicher hatte.
Die übrigen Starterinnen kämpften um die magischen 835, verfehlten aber diese Marke. Ihr am nächsten kam Birgit Stauner (Mittelsaar/823). Nicole Mehlhaf (Salzgitter/809) und Nicole Krumscheid (Mülheim-Kärlich/748) schieden ebenfalls aus.

Im vierten Block erneut eine Topzahl.
Petra Wörster (Siegen) übertraf den eine Stunde alten Deutschen Rekord und setzte sich mit 934 an die Spitze.
Auch hier scheiterten die drei übrigen Konkurrentinnen an den geforderten 835. Der Hürde am nächsten kam Monika Lamping (Quakenbrück/802). Auch für Diana Dausig (Mittelsaar/774) und Ute Pfeiffer (Bingen/621) war der Weg zu weit.

Auch im letzten Block fiel nur eine Zahl über 800.
Silke Thissen lief mit 871 auf Rang 3 ein. Anja Brunnengräber (Mittelhessen/771), Sieglinde Müller (Untere Saar/751) und Susanne Arzbach (Wirges/676) konnten nicht in die Entscheidung eingreifen.

Als Achte qualifizierte sich Stefanie Hippert mit 832 für den Zwischenlauf

Im ersten Block des Zwischenlaufes direkt der erste Paukenschlag.
Bianca Mayer mit zweiter Bahn 240 und am Ende souveränen 903 buchte sicher das Finalticket. Stefanie Hippert musste mit ihren 834 noch zittern.
Petra Fritz (794) und Simone Billotin (791) kamen nicht in Tritt, verfehlten die 800er Marke und schieden aus.

Auch im zweiten Block hatte der Großteil unerwartete Probleme.
Als Erste löste Marion Henkel die Bremse, und sie qualifizierte sich mit 842 für das Finale.
Nebenan ein spannendes Rennen um die geforderten 834 bzw. den letzten Endlaufplatz. Hier konnte sich Silke Thissen (830) knapp gegen Petra Wörster (826) durchsetzen. Für Sabine Hennes (808) war ebenfalls Endstation.

Der Endlauf wurde zu einer eindeutigen Angelegenheit für Bianca Mayer. Bereits zur Halbzeit mit 450 klar in Front, blieb sie stabil und sicherte sich mit 886 souverän den Titel.
Die Konkurrenz lag zur Halbzeit zwischen 404 und 406 richtig eng beieinander. Dann erhöhte Silke Thissen die Schlagzahl und vollendete mit 860 und Silber. Bronze sicherte sich Stefanie Hippert (831). Für Marion Henkel (802) reichte es am Ende nur zu Rang 4.

Endstand:

1. Bianca Mayer 886
2. Silke Thissen 860
3. Stefanie Hippert 831
4. Marion Henkel 802

 

Damen B Einzel

Den ersten Block gewann Sabine Ziemke (Wuppertal) mit 782 und dürfte damit den Zwischenlauf gebucht haben.
Auch Barbara Stierand-Peterwitz (Iserlohn/760) mit guten Chancen für die nächste Runde. Für Birgit Straatmann-Beer (Minden/738) wurde es bereits eng, Leonie Saß (Iserlohn/654) ohne Chance.

Im zweiten Block folgten zwei Topzahlen. Silvia Köllner (Gelsenkirchen) setzte sich mit 836 an die Spitze, gefolgt von Anna Röhrig (Langenfeld/814).
Petra Bartz (Gilzem) lag mit 750 bereits auf Rang 5 und musste zittern. Andrea Hülfert (Köln/680) konnte nicht eingreifen.

Im dritten Block erneut zwei hohe Zahlen. Sicher in den Zwischenlauf gelangte Ursula Permesang (Riol/821). Auch Petra Höschler (Frechen/782) mit guten Chancen. Die 762 von Renate Schwarz (Untere Saar) dürften die magische Grenze sein, während für Ruth Walch (Lengers/607) der Wettkampf zu Ende war.

Im vierten Block gab es keine Topzahl. Maria Schmedt (Tecklenburg) gewann den Block mit 764, musste aber als zwischenzeitlich 6. noch zittern. Für Marita Geerdes (Nordhorn/741) und Susanne Broscheit (Salzgitter/735) reichte es knapp nicht. Marika Willms (Trier/571) war chancenlos.

Im letzten Block nochmal ein richtiges Highlight.
Sylvia Cornelius Wuppertal spielte mit 857 neuen Deutschen Rekord. Auch Rita Kasper-Kirst (Lonnig) mit einer Topzahl von 842 als Zweite im Zwischenlauf. Uta Böth (Baunatal/719) und Rita Becker (Illtal/712) konnten keinen Druck aufbauen und schieden aus.

Somit qualifizierte sich Maria Schmedt als Achte mit 764 für den Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufs gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich setzte sich Maria Schmedt mit 789 hauchdünn gegen Petra Höschler 787 durch und gewann den Block. Die Zahl dürfte für den Endlauf reichen. Nebenan liefen Anna Röhrig mit 769 und Sabine Ziemke 759 ein.

Den zweiten Block dominierte Silvia Köllner, die als Einzige die 800er Marke überquerte und souverän ins Finale einzog. Rita Kasper-Kirst überspielte ebenfalls den kompletten ersten Block und buchte mit 795 das Endlaufticket.

Sylvia Cornelius als Führende aus dem Vorlauf konnte diese Leistung nicht bestätigen und verfehlte die beiden Topzahlen aus dem ersten Block und schied mit 774 aus. Ursula Permesang war mit 723 außer Reichweite.

Der Endlauf bot Spannung pur. Zur Halbzeit lagen alle vier Teilnehmerinnen zwischen 404 und 411.
Auf der dritten Bahn setzte sich Petra Höschler (632) etwas vom Feld ab. Auf Rang zwei Rita Kasper-Kirst (622). Mit etwas Rückstand (612) holzgleich Maria Schmedt und Silvia Köllner.

Vor der letzten Räumgasse trennte die beiden Führenden genau ein Holz. Dies blieb auch bis zum Schluss so. In einem wahren Herzschlagfinale rettete Petra Höschler das eine Holz Vorsprung ins Ziel und gewann den Titel mit 836 vor Rita Kasper-Kirst (835). Bronze gewann Maria Schmedt mit 820 vor Silvia Köllner, die die letzte Räumgasse verschlief und mit 795 auf dem undankbaren Platz 4 einlief.

Endstand:

1. Petra Höschler 836
2. Rita Kasper-Kirst 835
3. Maria Schmedt 820
4. Silvia Köllner 795

 

Damen C Einzel

Der erste Block scheiterte knapp an der 700er Marke.
Ihr am nächsten kam Gertrudia-Maria Taschke (Wülfrath) mit 699. Vermutlich dürfte dies die Grenze zum Finale sein.
Katica Schöngen (Bensberg/686) blieb knapp drunter, hatte aber noch berechtigte Hoffnungen.
Für Maria Huchtkemper (Gütersloh-Rheda/688) und Ulrike Sahm (Dillenburg/570) war der Weg zu weit.

Im zweiten Block gab es die erste Zahl über dem Strich.
Monika Schultze (Bielefeld) brachte 706 ins Ziel, was zu diesem Zeitpunkt die Führung bedeutete.
Elisabeth Prenger (Haardtkopf/671) bereits mit zu viel Rückstand. Regina Möbs (Wieseck/625) und Monika Abel (Salzgitter/601) konnten keine Akzente setzen.

Der letzte Block bot Hochklassiges.
Gisela Grote (Düsseldorf) und Rita Sauerwald (Haiger) lieferten sich ein Duell auf hohem Niveau. Gisela Grote zog mit 772 als Vorlauferste ins Finale ein, gefolgt von Rita Sauerwald (766).
Anita König (Mülheim/681) und Brunhilde Henning (Laubach/630) konnten nicht mehr eingreifen.

Als Vierte qualifizierte sich Gertrudia-Maria Taschke mit 699 für das Finale.

Im Endlauf setzte sich Gisela Grote nach 403er Halbzeit langsam aber sicher vom Feld ab und sicherte sich mit neuem Deutschen Rekord von 840 überlegen den Titel.
Ebenso ungefährdet ging Silber an Rita Sauerwald mit 776, obwohl Monika Schultze mit starkem Schlussspurt und am Ende 767 noch einmal aufkam.
Mit deutlichem Rückstand auf Platz 4 kam Gertrudia-Maria Taschke (690).

Endstand:

1. Gisela Grote 840
2. Rita Sauerwald 776
3. Monika Schultze 767
4. Gertrudia-Maria Taschke 690

 

Herren A Einzel

Im ersten Block direkt die ersten Ausrufezeichen.

Horst Stumpe (Herford/925) und Markus Gruben (Solingen/922) traten von Beginn an das Gaspedal durch und setzten sich an die Spitze des Feldes. Auch Friedhelm Kohlhoff überquerte die 900er Marke, war mit 904 aber bereits Drittplatzierter. Die 827 von Patrick Haan (Ostsaar) reichten nicht.

Im zweiten Block bereits die vierte 900er Zahl.
Jürgen Steffen (Mittelsaar) schob sich mit 905 auf den zwischenzeitlichen Platz 3. Uwe Hippert (Herford) blieb knapp drunter. Mit 898 konnte er jedoch noch auf den Zwischenlauf hoffen.
Uwe Schlitzberger (Kassel/863) und Andreas Twardowski (Salzgitter/819) mussten die Segel streichen. Nach zwei Blöcken kristallisierte sich eine magische Grenze von 900 für den Zwischenlauf heraus.

Im dritten Block fehlten die Topzahlen. Letztlich gewann Carsten Schinke (Salzgitter/883) den Block vor den holzgleich 874 erspielenden Daniel Klink (Trier) und Erich Wolf (Gelsenkirchen) sowie Alexander Lehnhausen (Mittelhessen/870). Die Zahlen dürften nicht reichen.

Im vierten Block gab es wieder zwei 900er Zahlen. Holger Hamm (Mittelsaar/922) buchte sicher das Ticket für die nächste Runde, ebenso wie Knut Martini (Heiligenhaus/914).
Jörg Brandenburg (Salzgitter) ging auf der letzten Bahn (191) die Luft aus, daher lediglich 867 und das Aus. Wolfgang Hosser (Idar-Oberstein/801) chancenlos.

Im letzten Block erstaunlich tiefe Zahlen. Dadurch rutschte die Endlaufgrenze etwas nach unten. Ralf Hennes (Rösrath) machte es spannend. Er benötigte auf der letzten Räumgasse 8+ um die mittlerweile geforderten 883 zu überspielen. Mit der verwandelten 29. und dem anschließenden Anwurf kam er auf 889 und buchte das letzte Zwischenlaufticket.
Uwe Schierk (Koblenz-Horchheim/863), Manfred Pagel (Kassel/852) und Jürgen John (Mittelsaar/820) konnten die geforderten Zahlen nicht erreichen.

Als Achter gelangte Ralf Hennes mit 889 in den Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufs ging es auf und ab. Hinten raus gewann Ralf Hennes den Block mit 885 knapp vor Uwe Hippert 883. Für Friedhelm Kohlhoff könnten die 862 knapp reichen, während Jürgen Steffen/815 die Koffer packen musste.

Der zweite Block bot eine Topzahl und daneben Spannung pur.
Horst Stumpe hielt sich aus allem raus und gewann mal eben mit 944 klar den Zwischenlauf.

Die übrigen drei Akteure lagen dicht an dicht. Die Hürde hieß 862. Mit der Neun im 29. holte sich Knut Martini (869) das letzte Finalticket.
Markus Gruben (860) und Holger Hamm (856) scheiterten knapp.

Der Endlauf bot Führungswechsel und Hochspannung.
Zur Halbzeit in Führung (454) liegend ging Ralf Hennes gegen Ende die Puste aus und er vollendete mit 889 auf dem undankbaren Platz 4.
Entgegengesetzt die Entwicklung von Knut Martini. Nach 435er Halbzeit erhöhte er die Schlagzahl und griff in den Kampf ums Edelmetall ein.

Nach drei Bahnen lagen alle vier Kontrahenten zwischen 687 und 691.
Nach der letzten Vollegasse setzte sich Horst Stumpe etwas ab und sicherte sich mit 926 den Titel.
Um Platz 2 ging es hin und her. Letztlich gewann Knut Martini (916) Silber vor Uwe Hippert (911).

Endstand:

1. Horst Stumpe 926
2. Knut Martini 916
3. Uwe Hippert 911
4. Ralf Hennes 889

 

Herren B Einzel

Im ersten Block direkt eine Topzahl. Ralf Fischbach (Klafeld-Geisweid) verfehlte den Deutschen Rekord nur knapp und setzte mit 941 ein erstes Ausrufezeichen. Die 890 von Theo Mülleneisen (Herne) dürften die Grenze für den Zwischenlauf bedeuten.
Für Alfred Gasch (Düsseldorf/841) und Dieter Pütter (Annen/831) wurde die Luft bereits sehr dünn.

Im zweiten Block die zweite Zahl 900+. Gerd Köhl (Münstermaifeld) buchte mit 918 das Zwischenlaufticket. Werner Schmedt (Tecklenburg/888) lief bereits auf dem zwischenzeitlichen Rang 4 ein. Hier drohte bereits das Aus, ebenso wie für Ingo Wagner (Mittelsaar/884). Volker Miesner (Solingen/872) verpasste den Zwischenlauf.

Auch im dritten Block wieder eine Zahl über der erwähnten 900. Hilbert Wagner (Mittelsaar) hiefte sich mit starkem Schlussspurt auf 901. Die 895 von Klaus Schmitt (Trier) bedeuteten den zwischenzeitlichen Platz 4 und durften berechtigte Hoffnungen auf das Halbfinale hegen.
Lothar Komoß (Düsseldorf/872) konnte nicht ganz mithalten, Hermann Egbers (Nordhorn/780) war chancenlos.

Und auch im vierten Block überquerte mit Wilfried van Haaften (Nordhorn/914) ein Spieler die 900, was die Qualifikation für den Zwischenlauf bedeutete.
Alfred Mitscher (Münstermaifeld/897) scheiterte knapp an der Hürde, hatte aber als zwischenzeitlich Fünftplatzierter noch gute Aussichten für den Zwischenlauf. Für Andreas Will (Warndt/838) und Karl-Josef Kühn (Bodenrode/572) war die Konkurrenz zu Ende

Der letzte Block bescherte einen unerwarteten Ausgang. Keiner der vier Akteure konnte die Grenze von 890 erreichen.
Ihr am nächsten kam Ralf Rohrbach (Mittelhessen) mit 878.
Wolfgang Gerhardus (Langenfeld/859), Jean Everard (Mittelsaar) und Alois Klein (Haardtkopf) konnten die Führenden nicht attackieren. Und schieden ebenfalls aus.

Als Achter gelangte so Werner Schmedt mit 888 in den Zwischenlauf.

Anlass genug, um im Zwischenlauf direkt Fahrt aufzunehmen.
Werner Schmedt gewann den Block direkt von vorne weg und buchte mit 897 das Endlaufticket. Auch die 875 von Klaus Schmitt könnten reichen.
Theo Mülleneisen musste mit 860 bereits zittern. Als Vierter im Block und mit nur noch geringen Finalchancen Alfred Mitscher (841).

Im zweiten Block kam Hilbert Wagner super aus dem Startblock und begann direkt mit einer 240er Bahn. Er brachte 919 ins Ziel und gewann den Zwischenlauf. Gerd Köhl tat sich lange schwer, musste aus den letzten beiden Kugeln 18 Holz holen, machte dies und sicherte sich mit 861 und einem Holz Vorsprung das vierte Finalticket.
Wilfried van Haaften brach eine 189er Schlussbahn das Genick. Er kam so auf nur noch 838 und schied aus. Ralf Fischbach war mit 818 nicht in der Lage, die vorderen Ränge zu attackieren.

Im Endlauf zog Klaus Schmitt sofort auf und davon und hatte zur Halbzeit 472 auf dem Tacho, während Werner Schmedt im Startblock stehenblieb (409). Gerd Köhl (434) und Hilbert Wagner (432) gleichauf.
Vor der letzten Bahn Klaus Schmitt (702) weiter deutlich vorne vor Gerd Köhl (678) und Hilbert Wagner (667). Werner Schmedt (639) schon weit zurück.
Plötzlich ließ Klaus Schmitt nach und Hilbert Wagner zündete den Turbo. Vor dem 29. Wurf waren beide nahezu gleichauf. Letztlich rettete Klaus Schmitt 2 Holz Vorsprung ins Ziel. Für ihn der Titel mit 914 vor Hilbert Wagner (912)

Gerd Köhl (877) sicherte sich Platz 3 vor Werner Schmedt (869).

Endlauf:

1. Klaus Schmitt 914
2. Hilbert Wagner 912
3. Gerd Köhl 877
4. Werner Schmedt 869

 

Herren C Einzel

Den ersten Block gewann Klaus Möhrke (Herford) mit 820 knapp vor Dieter Haas (Herne/818) und konnte bereits auf die Finalteilnahme hoffen.
Peter Werhahn (Neuss/772) und Bruno Austerschulte (Buldern/770) mussten bereits die Segel streichen.

Im zweiten Block zwei weitere 800er Zahlen.
Willy Lapus (Geilenkirchen) reihte sich mit 812 knapp hinter den Führenden auf dem zwischenzeitlichen Platz 3 ein, knapp vor Manfred Pock (Ratingen/810).
Für Werner Fockenberg (Langenfeld/788) und Johannes Verhess (Rösrath/786) reichte es nicht.

Der dritte Block brachte ein richtiges Ausrufezeichen hervor.
Eckhard Kopp verfehlte knapp den Deutschen Rekord und setzte sich mit 894 klar an die Spitze.
Die übrigen Konkurrenten verfehlten die 800er Marke und schieden aus.
Karl Daus (Trier/795), Bruno Rottmann (Emsland/772) und Franz Salamon (Untere Saar/744) konnten nicht in den Kampf um die Endlauftickets eingreifen.

Im vierten Block zwei weitere Topzahlen.
Jean-Claude Richter (Sulzbachtal) setzte sich mit 862 auf Rang 2, gefolgt von Gerhard Schultz (Osnabrück/823) als zwischenzeitlich Dritter.
Hartmut Rode (Leinefelde/660) und Hans-Werner Abt (Westerwald/658) waren chancenlos.

Aus dem letzten Block spielte unerwartet niemand die geforderten 820.
Knapp scheiterte Vincenzo Condello (Gelsenkirchen/811).
Für Gerhard Jost (Mittelsaar/772), Gerhard Gran (Heuchelheim/769) und Manfred Dudek (Schöndorf/750) reichte es nicht.

Klaus Möhrke qualifizierte sich als Vierter mit 820 für den Endlauf.

Den Endlauf dominierte von Beginn an Eckhard Kopp, der sich mit 884 souverän den Titel sicherte.
Auch die Silbermedaille war relativ schnell vergeben. Jean-Claude Richter sicherte nach hinten ab und belegte mit 814 Platz.
Um Bronze wurde es etwas enger. Auf den letzten Metern sicherte sich Gerhard Schultz mit 775 Platz drei vor Klaus Möhrke (759).

Endstand:

1. Eckhard Kopp 884
2. Jean-Claude Richter 814
3. Gerhard Schultz 775
4. Klaus Möhrke 759

 

Mixed Paarkampf

Im ersten Block fehlte die ganz hohe Zahl.
Den Block gewannen Alina Nolte/Markus Mechsner (Gütersloh-Rheda/677), gefolgt von Sandra Keller/Jürgen Steffen (Mittelsaar/651) und Kerstin Hens/Patrick Molitor (Nordsaar/641). Birgit Stauner/Holger Hamm (Mittelsaar/611) bereits abgeschlagen.

Im zweiten Block fiel die 700er Marke.
Maren Wirtz/Markus Gebauer (Nordsaar) gewannen den Block mit 721 und sollten sicher den Zwischenlauf erreichen.
Auch für Annika Hilkmann/Benjamin Loick (Herne/701) stehen die Chancen dank einer 219er Schlussbahn gut, ebenso für Verena Krämer/Bernardo Immendorff (Riol/694). Für Svenja Lambert/Max Naumann (Nordsaar/677) dürfte es eng werden.

Im dritten Block dann alle Zahlen über 700.
Jasmin Thon/Martin Schulz (Herne) setzten sich mit 739 an die Spitze. Dahinter ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich gewannen Johanna Theiß/Robin Schrecklinger (Mittelsaar/727) mit einem Holz gegen Jennifer Adams/Nico Klink (Riol/726). Beide Paare gegenwärtig auf den Plätzen zwei und drei und somit noch berechtigten Zwischenlaufchancen.
Für Christina Vogel/Janis Schmitt (Waldbrunn-Hadamar/701) wurde es bereits knapp.

Im vierten Block eine absolute Topzahl.
Bianca Mayer/Holger Mayer (Nordsaar) mal eben mit stabilen 810 und der klaren Führung im Klassement.
Die übrigen Paare blieben unter 700 und mussten zittern. Mit den größten Hoffnungen Gabriele Herold/Andre Pieroth (Wirges/698) als zwischenzeitlich Siebtplatzierte.
Für Jessica Tien/Julian Geerdes (Nordhorn/662) und Katharina Schmitz/Fabian Kunz (Aachen/641) reichte es nicht.

Im letzten Block eine erneute Topzahl. Yvonne Ruch/Christian Junk (Nordsaar) übertrafen Mayer/Mayer und setzten sich mit 832 auf Platz 1. Auch Stefanie Schneimann/André Laukmann (Duisburg/743) mit Platz drei sicher in der nächsten Runde.
Marie Fey/Patrick Dichter (Gilzem/661) und Michele Führer/Torben Möller (Lengers/628) konnten nicht eingreifen.

Als Achte qualifizierten sich Vogel/Schmitt mit 701 holzgleich für die nächste Runde.

Der erste Block verlief recht ausgeglichen ohne große Ausreißer. Nach der Hälfte setzten sich Theiß/Schrecklinger etwas vom Feld ab. Sie brachten den Vorsprung ins Ziel und gewannen den Block mit 737 vor Wirtz/Gebauer (720).
Adams/Klink mit 713 und Vogel/Schmitt (705) mit nur geringen Chancen.

Die Vorgaben für den zweiten Block waren machbar.

Im zweiten Block zogen Ruch/Junk direkt die Zügel an. Mit 772 gewannen sie den Zwischenlauf und zogen souverän ins Finale ein. Auch Schneimann/Laukmann überboten den Startblock. Ihre 741 bedeuteten Platz 2.
Die beiden übrigen Paare hatten ihre Probleme.
Überraschend kamen Mayer/Mayer nicht wie gewohnt ins Spiel und blieben mit 695 gar unter der 700er Marke. Dies bedeutete Platz 7 und das Aus. Auch Thon/Schulz (680) konnten keinen Akzent mehr setzen.

Im Finale setzten sich zwei Paare zur Halbzeit etwas ab.
Theiß/Schrecklinger mit 414 knapp vor Ruch/Junk (408). Mit schon etwas Abstand Wirtz/Gebauer (370) und Schneimann/Laukmann (365).
Dann streuten Ruch/Junk drei Fehl auf Drei links(58) ein und verloren den Anschluss. Dank einer 125 auf Drei rechts waren sie allerdings postwendend wieder im Geschäft um Gold.

Nebenan lagen im Duell um Platz drei Wirtz/Gebauer vor der letzten Bahn 13 Holz vor Schneimann/Laukmann. Sie hielten den Vorsprung und sicherten sich mit 720 die Bronzemedaille.
Für Schneimann/Laukmann blieb mit 707 der undankbare Platz 4.

Der Kampf um den Titel wurde wieder eng. Vor der letzten Gasse lagen Theiß/Schrecklinger mit 11 Holz vor. Sie zeigten keine Schwäche und holten sich Gold mit 806 vor Ruch/Junk (786)

Endstand:

1. Theiß/Schrecklinger 806
2. Ruch/Junk 786
3. Wirtz/Gebauer 720
4. Schneimann/Laukmann 707

 

Damen Paarkampf

Von vornherein wurde 700 als Zwischenlaufhürde genannt. Diese Marke erreichte kein Team des ersten Blockes.
Marion Henkel/Yvonne Henkel (Mülheim/681) gewannen den Block, mussten aber direkt bangen. Die Zahlen der übrigen Paare reichten nicht. Katharina Schmitz/Sandra Liebig (Aachen/658), Nadine Kremer/Birgit Sowinski (Wuppertal/658) und Silke Blum/Annika Boiarzin (Herne/648) mussten die Heimreise antreten.

Im zweiten Block ein deutlich höheres Niveau.
Katja Ricken/Svenja Lambert (Nordsaar) verpassten nur knapp die 800er Marke und hieften sich mit 797 an die Spitze. Auch die 758 von Elgin Justen/Elke Radau-Lambert (Mittelsaar) dürften sicher für den Zwischenlauf reichen, ebenso wie die 714 von Tanja Bock/Maike Killadt (Remscheid).
Ilona Mann/Yvonne Köhler (Heuchelheim/688) mussten bangen.

Auch im dritten Block nur eine richtig hohe Zahl. Sarah Kremer/Melanie Zimmer (Remscheid) setzten sich mit 787 auf Platz 2.
Jessica Tien/Marion Niehoff (Nordhorn/651) und Cornelia Gebauer/Ramona Wilczek (Wieseck/649) kamen nicht ganz an die geforderten Zahlen heran. Michelle Saft/Denise Kuhn (Illtal/542) ohne Chance.

Den vierten Block gewannen Sandra van Bebber/Silke Thissen (Kleve) mit 711, was den zwischenzeitlichen Platz fünf und gute Aussichten auf den Zwischenlauf bedeutete. Verena Krämer/Iris Gebauer (Riol) kamen holzgleich auf 688 und mussten zittern. Susanne Broscheit/Nicole Mehlhaf (Salzgitter/600) und Michelle Zimmer/Chantal Saft (Illtal/591) lagen weit zurück.

Im letzten Block blieben überraschend alle vier Paare unter der sich herauskristallisierenden Schallmauer von 681.
Ihr am nächsten kamen Annika Hilkmann/Jasmin Thon (Herne/647). Johanna Theiß/Sandra Keller (Mittelsaar/634), Sabine Happ/Laura Möller (Fulda/625) und Madeleine Fey/Marie Fey (Gilzem/584) konnten nicht eingreifen.

Durch diesen ungewöhnlichen Schlussblock gingen Henkel/Henkel als Achte mit 681 in den Zwischenlauf.

Der erste Block der Vorschlussrunde bot keine wirklich hohe Zahl.
van Bebber/Thissen gewannen den Block mit 681, mussten aber trotzdem um die Finalteilnahme bangen.
Gleiches galt für Krämer/Gebauer (664). Mann/Köhler/611 und Henkel/Henkel/604 chancenlos.
Alles machbare Zahlen für den zweiten Block.

Und so kam es auch.
Alle vier Paare des zweiten Blocks nutzen die Vorlage und zogen ins Finale ein.
Den Block gewannen Ricken/Lambert mit 777 vor Kremer/Zimmer (761).
Auch Justen/Radau-Lambert (735) und Bock/Killadt (730) sicher im Endlauf.

Der Endlauf verlief ziemlich ausgeglichen. Nur Kremer/Zimmer liefen von Beginn an dem Feld etwas hinterher.
Nach Halbzeit standen Bock/Killadt bei 389, knapp vor Justen/Radau-Lambert(385) und Ricken/Lambert (382). Mit etwas Rückstand Kremer/Zimmer (366).
Nach der dritten Bahn schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Justen/Radau-Lambert mit einer 218er Bahn und einem 42-Holz-Vorsprung auf die letzten 30 Wurf.
Doch hier stotterte der Motor zu Beginn und der Vorsprung schmolz. Gerade noch rechtzeitig bekamen sie die Kurve und gewannen mit 789 den Titel. Bock/Killadt drehten nun richtig auf und kamen immer näher heran. Dank einer 222er Schlussbahn und 783 sicherten sie sich Silber vor Ricken/Lambert (766). Für Kremer/Zimmer (728) blieb Platz 4.

Endstand:

1. Justen/Radau-Lambert 789
2. Bock/Killadt 783
3. Ricken/Lambert 766
4. Kremer/Zimmer 728

 

Herren Paarkampf

Im ersten Block zwei Zahlen über 700.
Den Block gewannen Jürgen Brinckmann/Wolfgang Gerhardus (Langenfeld) mit 769 und buchten direkt das Ticket für den Zwischenlauf. Klaus Steier/Max Naumann (Nordsaar/703) mit bereits deutlichem Abstand.
Für Timo Metzger/Oliver Braun (Sulzbachtal/666) und Andreas Will/Jürgen John (Warndt/660) war Endstation.

Der zweite Block brachte zwei weitere hohen Zahlen.
André Laukmann/Marcel Schneimann (Duisburg) übernahmen mit 776 die Spitze vor Jürgen Wagner/Markus Gebauer (Nordsaar/769).
Uwe Hippert/Raffael Tönsmann (Herford) belegten mit 726 den zwischenzeitlichen Platz 4. Uwe Schierbaum/Alexander Urban (Osnabrück/592) konnten nicht mithalten.

Den dritten Block gewannen Holger Mayer/Daniel Schöneberger (Nordsaar/770) vor Jörg Brandenburg/Carsten Schinke (Salzgitter), die mit sechs verschossenen Ecken 729 an die Tafel brachten. Bernardo Immendorff/Thomas Steines (Riol/663) und Daniel Hofmann/Florian Böhm (Sontra/636) konnten keine Akzente setzen.

Den vierten Block gewannen Benedikt Osterwind/Erich Wolf (Gelsenkirchen/730) und reihten sich als zwischenzeitlich Fünftplatzierte ein.
Die Zahl von 730 kristallisierte sich als Grenze zum Zwischenlauf heraus.
Die übrigen Paare blieben unter der Marke von 700 und konnten so keinen Druck aufbauen. Mar Adams/Christian Jung (Münstermaifeld/691) konnten noch am ehesten mithalten. Die 649 von Patrick Molitor/Timo Schön (Nordsaar) und 619 von Steffen Heese/Markus Reinker (Nordhorn) reichten nicht.

Im letzten Block musste ein Paar nach 30 Wurf passen. David Kalb/Frank Scheuer (Sulzbachtal) gingen mit 145 von der Bahn.
Volker Baumeister/Valentin Olbricht (Düsseldorf) kümmerte das wenig. Sie ließen sich nicht ablenken und brachten 773 zusammen. Platz zwei …
Nebenan wurde es richtig knapp.
Dominik Werner/Nico Klink ging hinten raus etwas die Luft aus. Sie retteten sich mit 735 auf Platz 7. Erst kurz vor Schluss scheiterten Jochen Schnecker/Dennis Weber (Allendorf) nach starem Schlussspurt an den geforderten 729 und schieden mit 724 aus.

Brandenburg/Schinke sicherten sich mit 729 als Achte den letzten Platz im Zwischenlauf.

Im ersten Block des Zwischenlaufs ein enges Rennen.
Brandenburg/Schinke führten von Beginn an und brachten 781 an die Tafel, gefolgt von Osterwind/Wolf (769) und Werner/Klink (758). Brinckmann/Gerhardus mussten direkt zu Beginn etwas abreißen lassen und vollendeten mit 731.

Im zweiten Block lagen alle vier Paare zur Halbzeit auf Kurs 800 oder drüber. Mayer/Schöneberger mit 240 auf 1 und am Ende 853 gewannen den Zwischenlauf.
Auch Laukmann/Schneimann mit 821 sicher im Finale, ebenso wie Baumeister/Olbricht (713). Nur Wagner/Gebauer hatten etwas Mühe. Hinten raus nahmen sie aber sicher die erforderliche Hürde mit 793.

Mit einer 241er Startbahn setzten sich Wagner/Gebauer im Finale direkt an die Spitze. In der Folgezeit konnten sie das Niveau jedoch nicht halten und ließen das Feld passieren. Obwohl nach drei Bahnen noch an der Spitze, mussten sie am Ende mit 810 und Platz 4 zufrieden sein.
Mit einer sensationellen zweiten Halbzeit von 443 setzten Mayer/Schöneberger den Blinker und sicherten sich mit starken 859 den Titel vor Laukmann/Schneimann (836) und Baumeister/Olbricht (831).

Endstand:

1. Mayer/Schöneberger 859
2. Laukmann/Schneimann 836
3. Baumeister/Olbricht 831
4. Wagner/Gebauer 810

 

U-24 weiblich Einzel

Der erste Block bot eine gute Zahl und ein enges Rennen unterhalb der 800er Marke.
Sandra Gsodam hiefte sich dank einer 240er Bahn auf 867 und dürfte das Zwischenlaufticket gebucht haben.
Martina Gmelin (Gütersloh-Rheda/797) knapp vor Sonja Schmelter (Wuppertal/796) bangten bereits. Katrin Schröder (Wanne-Eickel/781) verpasste durch vier Fehlwürfe auf der letzten Räumgasse die 800 und dürfte kaum Chancen haben.

Im zweiten Block kam nur eine Spielerin über die 800er Grenze.
Chantal Saft (Illtal) setzte sich mit 810 auf Rang 2. Knapp drunter lief Simone Ifland (Düsseldorf/798) ein, gefolgt von Nadine Brack (Mittelsaar/793 und Sabrina Kolba (Mülheim/779). Als magische Grenze schien sich die 800 herauszukristallisieren.

Im dritten Block eine weitere 800er Zahl.
Sarah Ziemke (Wuppertal) schob sich mit 819 auf Platz 2 und hat das Ticket für den Zwischenlauf so gut wie gebucht.
Für Katharina Junk (Daun-Weiersbach/766) und Madeleine Fey (Gilzem/765) war der Weg zu weit. Ohne Chance hier Zara Kaya (Ostsaar/643).

Im vierten Block gab es ein enges Rennen deutlich über der 800er Marke.
Den Block gewann Johanna Theiß (Mittelsaar/859) vor Friederike Hönig (Wanne-Eickel/850). Christina Vogel (Waldbrunn/837) und Janine Werner (Daun-Weiersbach/827) liefen auf den zwischenzeitlichen Rängen vier und fünf ein und machten sich berechtigte Hoffnungen auf den Zwischenlauf.

Im fünften Block erneut eine Topzahl.
Corinna Ifland (Wuppertal) reihte sich mit 851 auf Rang drei ein und buchte sicher den Zwischenlauf.
Für Jennifer Adams (Riol) wurde es eng. Ihre 825 bedeuteten den zwischenzeitlichen Rang sechs. Für Maren Wirtz (Nordsaar/800) war der Weg zu weit. Auch Julia Klein (Wettenberg/706) war ohne Chance.

Der Kaderblock brachte wieder Spannung. Zunächst taten sich alle vier Teilnehmerinnen sehr schwer.
Letztlich übersprang Annika Hilkmann (Herne/830) die erforderliche Hürde von 825. Jana Mechsner benötigte aus den letzten beiden Würfen neun Holz für den Zwischenlauf. Durch eine dicke 7 im 29. Kam sie wie Jennifer Adams auf 825 und schied aufgrund des geringeren Abräumergebnisses holzgleich als Neuntplatzierte aus.
Christina Rähse (Gütersloh-Rheda/756) und Sandy Meyer (Aachen/742) konnten keine Akzente setzen.

Als Achte marschierte Jennifer Adams mit 825 holzgleich denkbar knapp in den Zwischenlauf:

Im ersten Zwischenlaufblock dominierte Christina Vogel mit 840, was allerdings für den zweiten Block keine unüberwindliche Hürde darstellte.
Die übrigen drei Starterinnen spielten durchgehend verkrampft und streuten diverse Fehler ein, die ein besseres Ergebnis verhinderten.
So mussten Annika Hilkmann (788), Jennifer Adams (765) und Janine Werner (724) mit Zahlen deutlich unter der 800er Marke zufrieden sein.

Der zweite Block bot ein höheres Niveau. Von Beginn an hielt sich Johanna Theiß aus allem raus und gewann mit 876 souverän den Zwischenlauf. Die drei übrigen Spielerinnen lagen eng beieinander und auf Kurs, die Hürde von 840 zu überspielen.
Weil Corinna Ifland nicht durchzog und bei 808 und Platz 5 stehenblieb, war der Weg frei für die Konkurrenz.
Friederike Hönig (837) und Sandra Gsodam (833) zogen letztlich ungefährdet ins Finale ein.

Den Endlauf dominierte Johanna Theiß von der Spitze weg. Zur Halbzeit hatte sie 464 auf dem Tacho und bereits 41 Holz Vorsprung.
Auf Platz 2 Christina Vogel (423) vor Sandra Gsodam (420) und Friederike Hönig.
Christina Vogel drehte auf der dritten Bahn (226) auf, festigte Platz 2 und verkürzte den Rückstand leicht.
Auch der Kampf um Platz 3 war spannend. Vor der letzten Räumgasse lag Sandra Gsodam sechs Holz vor Friederike Hönig. Sie verteidigte den Vorsprung und sicherte sich mit 845 die Bronzemedaille knapp vor Friederike Hönig (839).
Im Duell um den Titel verkürzte Christina Vogel dank einer 226er Schlussbahn erneut, konnte aber nicht komplett aufschließen und gewann mit 875 die Silbermedaille.
Gold ging an Johanna Theiß mit 888.

Endstand:

1. Johanna Theiß 888
2. Christina Vogel 875
3. Sandra Gsodam 845
4. Friederike Hönig 839

 

U-24 männlich Einzel

Im ersten Block die erste Marke. David Kalb (Sulzbachtal) dominierte von Beginn an und brachte 865 nach Hause.
Bereits mit deutlichem Abstand Oliver Bartz (Gilzem/775) und Jonas Keßmeier (Rheydt/750). Diese beiden Zahlen dürften nicht reichen. Gleiches galt für Jan Volk (Koblenz/691).

Auch im zweiten Block eine 850+.
Dominik Werner (Riol) kam nach Anlaufschwierigkeiten auf 875 und übernahm die Führung. Auch die 864 von Marvin Panneck (Gütersloh-Rheda) dürften genügen. Timo Metzger (Saarbrücken(817) belegte mit bereits einigem Abstand gegenwärtig Platz 4, musste so bereits zittern. Für Andre Fischer (Mittelhessen/771) reichte es nicht.

Im dritten Block folgte die erste Topzahl.
Robin Schrecklinger (Mittelsaar) überquerte die 900er Marke und holte sich mit 916 den zwischenzeitlichen Platz an der Sonne. Auch Marjan Leis (Riol/870) als Drittplatzierter mit guten Aussichten auf die nächste Runde.
Pascal Möhlenkamp (Nordhorn/815) und Janis Schmitt (Waldbrunn-Hadamar/811) fehlten ein paar Hölzer.

Der vierte Block bot absolute Spannung.
Den Block gewann Julian Geerdes (Nordhorn/(870) mit einem Holz Vorsprung vor Patrick Bartz (Gilzem/869). Björn Delles (Illtal) lag mit seinen 842 bereits auf Platz 8 bei noch zwei ausstehenden Blöcken. Die Chancen für die nächste Runde damit sehr gering. Jan-Philipp Gsodam (Siegen/825) ist bereits ausgeschieden.

Nach vier Blöcken lagen sechs Spieler zwischen 864 und 876. Die 870 schienen sich als Grenze für den Zwischenlauf herauszubilden

Im fünften Block die zweite Topzahl.
Nico Klink übertraf als zweiter Spieler die 900er Marke. Für ihn mit 912 Platz 2. Niklas Johanns (Langenfeld) schied mit 848 aus.
David Köhler (Fulda/804) und Mike Querbach (Untere Saar/704) konnten keine Akzente setzen.

Im letzten (Kader-)Block schaffte nur noch ein Spieler die geforderte Zahl.
Timo Mandelik (Kassel) brachte sich mit 898 auf Platz 3.
Robin Holler hingegen scheiterte knapp an der nunmehr erforderlichen Marke von 865. Seine 857 bedeuteten Platz 10 und das Aus. Auch Christian Prante (Heiligenhaus/820) und Patrick Grohmann (Gütersloh-Rheda/775) schieden aus.

Das letzte Ticket für den Zwischenlauf sicherte sich David Kalb mit 865.

Im ersten Block der Vorschlussrunde ging Marjan Leis direkt steil und brachte 940 ins Ziel. Eine Herausforderung für den zweiten Block!
Auch Patrick Bartz erspielte 900, musste aber ums Finale zittern. Für David Kalb (885) und Julian Geerdes (864) dürfte es nicht reichen.

Erwartungsgemäß ließ sich der letzte Block nicht lumpen. Robin Schrecklinger returnierte direkt und schloss den Zwischenlauf ebenfalls mit 940 ab. Auch Nico Klink hiefte sich auf 920 und zog souverän ins Finale ein.
Timo Mandelik hatte es etwas schwerer. Erst auf den letzten Metern überquerte er die geforderten 900 und sicherte sich mit 909 das letzte Endlaufticket. Dominik Werner (875) musste abreißen lassen und konnte nicht mehr eingreifen.

Im Endlauf lag Robin Schrecklinger zur Halbzeit mit 469 auf Kurs Gold, gefolgt von Nico Klink (454). Aber auch Marjan Leis (443) und Timo Mandelik (436) noch nicht abgeschlagen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Marjan Leis die Schlagzahl. Vor der letzten Räumgasse lag er gleichauf mit Robin Schrecklinger bei 808.
Dann konterte Robin Schrecklinger jedoch mit einer 125er Räumgasse auf Bahn 8 und sicherte sich mit 933 letztlich souverän den Titel vor Marjan Leis (904).
Auch im Duell um Platz 3 waren beide Konkurrenten vor der letzten Räumgasse holzgleich (788).
Timo Mandelik hatte hier das bessere Stehvermögen und sicherte sich mit 885 die Bronzemedaille. Für Nico Klink (867) blieb Platz 4.

Endstand:

1. Robin Schrecklinger 933
2. Marjan Leis 904
3. Timo Mandelik 885
4. Nico Klink 867

 

Damen Einzel

Im ersten Block direkt die erste Marke.
Katja Ricken brachte stabile 930 an die Tafel und war damit im Zwischenlauf. Nadine Kremer (Wuppertal) kam auf 871 und musste mit dieser Zahl bereits zittern.
Für Svenja Lambert (Nordsaar/851) und Nadine Siebert (Saarbrücken/815) dürfte es knapp werden.

Auch im zweiten Block fiel die 900.
Melanie Zimmer (Remscheid/911) lief auf Rang 2 ein. Yvonne Ruch (Nordsaar) mit 892 und Platz 3 ebenfalls aussichtsreich im Rennen. Carmen Ziemke (Remscheid/772) und Michelle Saft (Illtal/745) weit abgeschlagen.

Und auch der dritte Block hatte seine 900er Zahl zu bieten.
Elgin Justen (Mittelsaar) sprang mit 914 auf den zwischenzeitlichen Platz 2. Die übrigen Teilnehmerinnen konnten nicht in die vorderen Ränge vorstoßen. Für Ramona Wilczek (Wieseck/835), Marion Niehoff (Nordhorn/831) war der Weg zu weit. Verena Krämer (Riol/792) war chancenlos.

Den vierten Block gewann Sarah Kremer (Remscheid) mit 842, was allerdings den zwischenzeitlichen Rang 7 und das drohende Aus bedeutete. Nadine Hamm (Mittelsaar/805) und Jana Petschel (Osburg/803) waren ebenso abgeschlagen wie Jessica Tien (Nordhorn/797).

Der fünfte Block bot ein etwas geringeres Niveau.
Katharina Schmitz (Aachen) gewann den Block mit überraschend bescheidenen 833, was zu diesem Zeitpunkt bereits das Aus bedeutete. Gleiches galt für Gabriele Herold (Wirges/830).
Darinka Höge (Dillenburg/778) und Katharina Arend (Nordsaar/759) konnten in den Kampf um die vorderen Plätze nicht eingreifen.

Den letzten Block dominierte Maike Killadt (Remscheid), die sich mit 897 Platz vier und somit den zweiten Block im Zwischenlauf sicherte. Auch Tanja Bock (Remscheid/856) zog als Siebte in die nächste Runde ein.
Für Sandra Kaiser (Langenfeld/825) und Luisa Wagner (Wieseck/800) war der Wettbewerb zu Ende.

Als Achte in den Zwischenlauf kam Svenja Lambert mit 851.

Den ersten Block des Zwischenlaufes dominierte zu Beginn Tanja Bock. Auch nach drei Bahnen lag sie mit 677 noch in Front. Dann ging ihr etwas die Luft aus und sie musste sich mit 880 zufriedengeben. Yvonne Ruch nutzte die sich bietende Gelegenheit und setzte kurz vor Schluss den Blinker. Mit 890 gewann sie den Block. Svenja Lambert vollendete mit 871 und musste bereits zittern. Nadine Kremer (802) konnte nichts ausrichten.

Zur Halbzeit des zweiten Blocks waren drei Damen auf Kurs (433 bis 440), nur Katja Ricken mit 407 relativ weit zurück. Dann drückte Elgin Justen aufs Tempo und gewann den Zwischenlauf mit 902. Nebenan wurde es eng. Es kristallisierte sich heraus, dass die 890 aus dem ersten Block weitergehen. Somit waren 880 gefordert. Allerdings scheiterten alle drei verbliebenen Spielerinnen an der Hürde. So ging neben den 880 von Tanja Bock nur noch Melanie Zimmer (879) ins Finale. Maike Killadt verbuchte eine mäßige 209er Schlussbahn und schied mit 876 knapp als Fünfte aus.
Katja Ricken konnte ihre Position nicht mehr verbessern. Für sie 828.

Im Endlauf kam Yvonne Ruch mit einer 244er Bahn am besten aus dem Startblock. Sie blieb stabil und gewann den Endlauf von vorne weg. Nach einer 465er Halbzeit erhöhte sie mit 253 noch einmal das Tempo und gewann überlegen mit 946 die Goldmedaille. Melanie Zimmer konnte den Rückstand nie verkürzen und belegte mit 911 den zweiten Platz.
Die Bronzemedaille ging an die Titelverteidigerin Elgin Justen (879) vor Tanja Bock (860).

Endstand:

1. Yvonne Ruch 946
2. Melanie Zimmer 911
3. Elgin Justen 879
4. Tanja Bock 860

 

Herren Einzel

Im ersten Block überquerten zwei Spieler die 900er Marke.
Raffael Tönsmann (Herford) gewann den Block mit 911 und konnte auf den Zwischenlauf hoffen. Für Mike Reinert (Düsseldorf/904) wurde es bereits eng.
Ferdinand Fuchss (Kirchberg/852) und Alexander Düber (Iserlohn/829) ohne Chance.

Der zweite Block brachte Spannung rund um die 900.
Thomas Steines (Riol) half eine 260er Bahn auf 926 und den zwischenzeitlichen Platz 1. Knapp dahinter durch eine 257er Schlussbahn Dirk Kremer (Düsseldorf/924). Bernd Göbel (Münstermaifeld/899) und Daniel Schöneberger (Nordsaar/892) blieben knapp drunter und hatten schon Sorgen.

Im dritten Block fiel die erste Topzahl. Valentin Olbricht setzte sich mit 964 an die Spitze. Holger Mayer (Nordsaar) musste mit 914 und zwischenzeitlich Platz 6 bereits um die nächste Runde bangen.
Bernardo Immendorff (Riol/896) bereits ausgeschieden. Markus Reinker (Nordhorn/792) ohne Chance.

Der vierte Block brachte wieder drei Zahlen oberhalb der 900er Grenze, wodurch die 904 von Mike Reinert bereits nicht mehr für den Zwischenlauf reichten.
Markus Gebauer (Nordsaar) gewann den Block mit 934 vor Dirk Albertz (Duisburg/919), der als Fünfter noch hoffen konnte. Philipp Unger (Salzgitter/818) konnte nichts ausrichten.

Den fünften Block gewann Frank Kremer (Düsseldorf) mit 929, was den Zwischenlauf bedeutete.
Die übrigen Akteure scheiterten an der 900er Hürde und mussten die Segel streichen. Am knappsten war es für Michael Reith (Bosserode/899). Bereits mit deutlicherem Abstand Wolfgang Ulrich (Ostsaar/886) und Dirk Schneider (Stromberg/853).

Im letzten Block dann noch einmal eine Topzahl. Andre Laukmann (Duisburg) erspielte 935 und gelangte als Zweiter in die Vorschlussrunde.
Daniel Schulz (Ostsaar) erreichte zwar 900, musste aber das Aus hinnehmen. Marcel Schneimann (Duisburg/859) und Christian Junk (Nordsaar/855) lagen überraschend weit zurück und konnten in den Kampf um die nächste Runde nicht eingreifen.

Als Achter qualifizierte sich Holger Mayer mit 914 für den Zwischenlauf.

Im ersten Zwischenlaufblock musste Dirk Albertz nach 22 Wurf verletzt aufgeben. Vom verbliebenen Trio musste Dirk Kremer Tribut zollen. Er fiel etwas zurück und kam auf 912. Nebenan ein Duell auf Augenhöhe. Nach 60 Wurf noch um ein Holz zurück (482:483), zog Holger Mayer die Zügel etwas an und gewann den Block mit 954 vor Thomas Steines (934).
Schwer, aber machbar für den zweiten Block.

Im zweiten Block setzte sich Valentin Olbricht von Beginn an etwas vom Feld ab. Konstante 240er Bahnen ergaben am Ende 960 und den Gewinn des Zwischenlaufes. Auch Markus Gebauer zog in seinem Sog mit und buchte mit 946 den Endlauf.
Andre Laukmann wurde eine dicke 4 ins die Vollen auf der letzten Gasse zum Verhängnis. Obwohl die Gasse noch mit 128 abgeschlossen, fehlten ihm am Ende (auch trotz eines Dreierbildes in der letzten Räume) vier Holz zum Finale. Für ihn 931 und Platz 5.
Frank Kremer fand nicht zu seinem Spiel. Er kam nur auf 884 und schied aus.

Als Vierter in den Endlauf: Thomas Steines.

Im Endlauf eröffnete Thomas Steines mit einer schlanken 249 auf Bahn 8. Auch zur Halbzeit lag er mit 493 in Front. Jedoch blieben Markus Gebauer (482 durch 264 auf Bahn 8!) und Valentin Olbricht (481) in Schlagdistanz. Holger Mayer (458) bereits mit leichtem Rückstand.
Auf der dritten Bahn die Vorentscheidung. Thomas Steines ließ etwas locker, so dass Valentin Olbricht mit einer 255er Bahn in Führung gehen konnte.
Dies ließ er sich nicht mehr nehmen und mit 966 sicherte er sich den Titel. Thomas Steines vollendete mit 949 und gewann Silber vor Markus Gebauer (931). Holger Mayer (915) auf dem undankbaren Platz 4.

Endstand:

1. Valentin Olbricht 966
2. Thomas Steines 949
3. Markus Gebauer 931
4. Holger Mayer 915

 
Carsten Schinke
DSKB-Pressewart